Der Weg zurück nach Weihnachten

Der Weg zurück nach Weihnachten

Juli war es – wenn man das Wetter außer Acht ließ. Ansonsten eher November. Vielleicht deswegen fand sie sich dabei, über Weihnachten nach zu denken. Hatte das Jahr den Zenit überschritten und wurden die Tage kürzer, schien es ihr, als würde die ganze Welt beginnen, sich auf das Jahresende einzustimmen, dessen größtes Fest eben Weihnachten war. Das Weihnachtsgeschäft der Konsumentengemeinde begann bereits im Oktober. Und regelmäßig jedes Jahr geschah es, dass sie sich zurücksehnte. In die Kindheit, die Zeit der Wunder und der Vorfreude. In die Zeit, in der es für sie und viele andere die wichtigen Dinge im Leben noch in keinem Laden zu kaufen gab. In der Worte wie: „Zärtlichkeit, Wärme, Geborgenheit“, noch einen Sinn machten, der unabhängig war von Konsumgütern und deren Besitz.

In ihrem eigenen Leben spielten diese Konsumgüter bis heute keine Rolle. Aber obwohl sie sich den Zeichen der Zeit verweigerte, fand sie doch die andere Seite nicht wieder. Sie liebte Bilder von Adventskränzen, sah sie einen Kamin und Kerzen, wurde ihr warm – aber jeder Versuch, dieses tief in sich verschlossene Gefühl wieder zu leben, scheiterte. Die Realität sah eben anders aus und ihre romantische Ader verschloss sie – tiefer und tiefer.

Wie, um sie aus ihren Gedanken zu reißen, öffnete sich im gleichen Moment ihr Email-Melder am PC. „Besser ist das!“, sprach sie halblaut und mehr zu sich selbst, als zu der silbergrauen Katze auf ihrem Schreibtisch und wechselte die Bildschirmansicht, um einen Blick in die eingegangene elektronische Post zu werfen. Doch die einzige eingegangene Mail darin, ließ sie stutzen und schaudern zugleich.

Seitenfüllend das Bild eines Weihnachtszimmers: Auf dem Tisch ein Adventskranz mit vier brennenden Kerzen, ein Kamin und dahinter ein schön geschmückter, hell strahlender Weihnachtsbaum, unter dem sich Päckchen und Pakete festlich verschnürt, nur so stapelten. Fast meinte sie, den Duft der Kekse in der Schale auf dem Tisch zu riechen, das Knacken des Feuers im Kamin zu hören und lange Minuten verweilte sie in seiner Betrachtung, bis sie meinte, die Flammen würden sich bewegen. Dann schalt sie sich eine Närrin und machte die Email zu, löschte sie, ohne ihr auch nur einen weiteren Blick zu schenken. Aber während sie arbeitete, konnte sie sich nicht dagegen wehren, dass immer wieder dieses Bild vor ihrem inneren Auge auftauchte.

In den nächsten Tagen hatte sie wenig Zeit, an Weihnachten zu denken. Die kleineren und größeren Alltagsprobleme forderten ihre völlige Aufmerksamkeit und fast schon hatte sie die Email vergessen, als sie diese genau eine Woche später wieder in ihrem Mailpostfach fand.

Erneut fesselte das Bild ihre Aufmerksamkeit. Immer noch enthielt die Mail kein einziges Wort doch irgendetwas war anders. Bei genauer Betrachtung sah sie es. Die Kerzen am Weihnachtsbaum brannten nicht mehr. Was hatte das zu bedeuten? Sie warf einen Blick auf die Absenderadresse: noreply@weihnachten.de. Es wunderte sie nicht, als sie feststellen musste, dass die Domain zwar vorhanden, aber nicht aktiv war. Wenn man ein wenig mehr über die Bedeutung der Mailadresse nachdachte, kam man nämlich auf mehr als eine Bedeutung. „no reply“ hieß auf Deutsch „keine Antwort“ – und es gab tatsächlich keine Antwort auf Weihnachten. Es gab nichts, das in der Lage wäre, dieses spezielle Gefühl zu ersetzen. Das konnte nur Weihnachten. Aber auch da gab sie dem Bild und seiner Entwicklung recht – Weihnachten drohte, seinen Glanz zu verlieren. Und ihr war jetzt – obwohl inzwischen draußen wieder über 30 Grad herrschten, nach Kerzenlicht. Den Rest des Tages begleitete ihre Arbeit eine brennende Kerze.

Diesmal vergingen zwei Wochen bis zur nächsten Mail. Es wunderte sie nicht, als sie feststellte, dass das vorher hoch lodernde Feuer zu einem glimmenden Aschehaufen verbrannt war und dem Bild ein weiteres Stück Licht – und Wärme nahm. Trauer machte sich in ihrem Herzen breit – Trauer, und der Wunsch etwas gegen diese, inzwischen sicher scheinende, Entwicklung zu tun. Ein weiteres Mal rief sie die dazu gehörige Domain auf – und diesmal stand dort: „In Vorbereitung“. Wer immer hinter diesen Emails steckte, er dachte sich etwas dabei Sie selber dachte inzwischen eben so viel und fand sich bei dem Entschluss wieder, dieses Jahr Weihnachten nicht so spurlos an sich vorbei gehen zu lassen, wie sie es die letzten Jahre getan hatte. Dieses Jahr wollte sie den Advent bewusst erleben, die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft des Christuskindes ganz für sich nutzen und sich selbst einstimmen auf das Gefühl in ihrem Herzen. Niemand außer ihr wäre in der Lage, für sie wiederzufinden, was ihr seit den Kindertagen mehr und mehr verloren gegangen war. Und sie allein würde den Weg gehen müssen – zurück in die Zeit – zurück zu sich selbst. Was genau bedeutete für sie „Weihnachten“? Waren es Gerüche? Farben? Kerzen? War es die allgemeine Feierlichkeit oder der Schmuck? Waren es Lichterglanz und strahlende Kinderaugen? Alle diese Fragen galt es zu beantworten – und das Ganze vor Dezember – denn, am Ende der Adventszeit sollte dieses Jahr für sie wieder „Weihnachten“ stehen. Weihnachten für das Herz – nicht für den Kommerz.

Den scheinbar noch früher als sonst stattfindenden diesjährigen Weihnachtskommerz sah sie daher aus einem ganz anderen Blickwinkel. Statt sich davon genervt zu fühlen, nahm sie aktiv teil, nutzte die Zeit für ihre eigenen Vorbereitungen. Es galt Kerzen zu erstehen, Lichterketten und Schmuck, denn in ihrem Haushalt war für all das in den letzten Jahren kein Platz mehr gewesen. Dem Wunsch, sich aus Bequemlichkeit für einen künstlichen Tannenbaum zu entscheiden, widerstand sie. Gehörte nicht auch das dazu? Das Kaufen des Baums kurz vor dem Fest in Eis und Schnee. Der Transport mit beinahe tiefgefrorenen Fingern und das langsame wieder Auftauen zuhause bei Keksen und Kakao. Ihre Mutter hatte seinerzeit an diesem Tag immer ein wenig vom sorgsam gehüteten Weihnachtsgebäck hergegeben und sie erinnerte sich mit ein wenig Wehmut an das Zusammensitzen oft noch in Jacke und Handschuhen in der Küche. Das Ausziehen lohnte nicht, weil der Baum meist noch an seinen Endstellplatz verbracht werden musste und schneebedeckt vor der Tür lag. Wirklich helfen konnten die Kinder ihrem Vater dabei nicht – aber er hatte sie das nie spüren lassen. Das wurde ihr ebenfalls heute zum ersten Mal klar. Eigentlich hatten sie ihm in den Füssen gestanden die gesamte Zeit, aber nie fiel ein böses Wort. Der Kauf des Christbaums und die dazu gehörigen Tätigkeiten waren Ritual gewesen. Eines der Dinge, die sie schmerzlich vermisste. Dieses – und noch viel mehr.

Weitere Erinnerungsmails begleiteten ihren „Weg zurück nach Weihnachten“. Interessanterweise blieben sie nach wie vor ohne Text doch im Gegenzug zu dem schwindenden Bild in den eMails entstand auf der Internetdomain ein neues Bild. Noch war nichts erkennbar – außer Schemen und Umrisse – und wie ein Kind begann sie, sich auf jede kommende Mail zu freuen, denn mit dieser würde wieder ein Stück mehr an dem Bild auf der Domain entstehen. Das wusste sie.

Schneller als erwartet kam der Dezember heran. Scheinbar auf Knopfdruck begann der erste Dezember mit Nachtfrost und Raureif. Tief sog sie auf ihrem Balkon die frostige Luft in ihre Lungen. Selbst diese schien ein bisschen etwas ihrer Kinderzeit mitzubringen.

Die Welt roch anders, wenn es kalt wurde. Das war ihr noch nie so wirklich bewusst geworden, aber jetzt spürte sie es mit jeder Faser ihres Körpers. Statt der Kälte den Weg zu verwehren, genoss sie diese in vollen Zügen.

Als das Wetter schlussendlich ein paar Tage später mit Schnee daherkam, fand sie sich dabei wieder, diesen zu genießen. Wiederum zum ersten Mal seit langen Jahren fiel es ihr nicht schwer, den Wagen stehen zu lassen und ihre Einkäufe zu Fuß zu erledigen. Die im Übrigen komplett anders aussahen, als noch die vom letzten Jahr. Weihnachtsnaschereien in den unterschiedlichsten Arten vermehrten sich in ihren Einkaufstaschen zu einem bunten Potpourri und was sie nicht am PC direkt naschte, landete auf einem großen, bunten Teller, den sie in die Mitte ihres Adventskranzes auf ihrem Esszimmertisch stellte. Nur selten saß jemand an diesem, für sie eigentlich viel zu großen Tisch, aber in diesem Jahr störte sie dieser Umstand nicht. Sie nutzte die freie Tischfläche, schmückte sie mit festlich vorbereiteten Tannenzweigen, und wie seinerzeit in Kindertagen zog sie am 04. Dezember los und suchte einen Blumenladen auf, der Kirschzweige im Angebot hatte. Eine Bodenvase kaufte sie gleich mit dazu. Wenn sie Glück hatte, würden die Zweige am 24. Dezember blühen – und wie ihre Mutter seinerzeit, plante sie, die später getrockneten Äste zusammen mit Korkenzieherhaselnuss- und Forsythienästen im Frühjahr zum Osterstrauß umzufunktionieren. Inzwischen kamen die Emails täglich und das zunehmend verblassende Bild machte sie nicht länger traurig, denn das Bild auf der Domain wuchs und gedieh. Die ursprünglich nostalgisch anmutende Darstellung wich einer moderneren. Zwar gab es auf dem neuen Bild keinen Kamin mehr, aber dennoch wurde die Darstellung des modernen Weihnachtszimmers von viel Licht und Wärme begleitet. Täglich nahm das Bild an Intensität und Tiefe zu. Hatte vorher ein altdeutsches massives Eiche Sofa den Raum dominiert, stand an seiner Stelle jetzt eine moderne Wohnlandschaft. Auf einer Decke, der man ihre Weichheit und Wärme regelrecht ansehen konnte, räkelte sich eine Katze. Statt des Kamins sah sie jetzt einen modernen Heizkörper, doch war er geschmückt mit Tannengirlanden, roten und goldenen Schleifen.

Am 24.Dezember war das Bild in der Email nur noch als Schatten zu erkennen. Ein Schatten, den ein Satz zierte: „Es war einmal“. Das Bild auf der Internetpräsenz trug endlich ebenfalls einen Text …

„Liebe Freunde von Weihnachten,

Ich hoffe, es ist mir gelungen, es wieder in Euch zu wecken. Dieses Gefühl, ohne das die letzten Jahre nicht vollständig zu sein schienen. Ich hoffe, ihr habt verstanden, dass Warten nicht immer mit Nichtstun oder Untätigkeit zu tun haben muss, sondern mit Bewusstsein und bewusstwerden. Als Kinder lernten wir die Rituale, die der Alltag uns als Erwachsene vergessen ließ, doch ihr Verschwinden hinterließ Lücken, die nichts anderes zu füllen imstande war. Es war und es ist nicht zu spät dafür, das Kind in uns wieder zu wecken – wir müssen es einfach nur tun!“

Unterschrieben war dieser Text mit: „Ein Freund“

Am Baum auf dem Bild – wie an ihrem – erhellten echte Kerzen die Nacht des Heiligen Abend.

Text mit freundlicher Genehmigung dem Buch „Weihnachten im Herzen“ von Britta Wisniewski, ISBN 978-3-7467887-46 entnommen.

Selbst – bewusst – SEIN

Löffelbiegen PS 03.11.2018 Geländer

Eindrücklich wirst du mich spüren
wenn die Nacht anbricht
Eindrücklich wird meine Berührung sein
wenn wir uns lieben
Eindrücklich wird dein Traum sein
wenn ich nicht da bin
Eindrücklich wird deine Sehnsucht sein
weil ich Ich bin
Eindrücklich wird dein leises Rufen
in der Nacht verhallen
Eindrücklich wirst du mich hören
weil ich kein Traum bin

(2007, UvL)

Wer bist Du? Wer willst Du sein?

Diese Frage stellt uns Ewald Schober auf jedem 3. Premiumseminar im Jahr immer wieder, genau wie schon im Jahr davor und im Jahr davor … so auch 2017, als ich noch ein LCC-Seminare-Frischling war. Ja, wer bin ich? Und wer will ich Sein? Stimmt dies überein? Was davon ist Wirklichkeit? Welches ist meine Wahrheit? Und warum ist das alles so immens wichtig, dass man davon Jahr für Jahr ein Zweitages-Seminar füllen kann?

Definiere Deine „alte“ Lebens-Rolle

Mir hat sich diese Frage tatsächlich schon ein Monat früher gestellt, nämlich direkt nach meinem zweiten Day of Change (DOC) im Oktober 2017. Zwar war ich diesbezüglich damals schon nach dem ersten DOC mit dem Thema Liebe gewesen, aber so richtig durchgeschüttelt hat es mich dann beim Thema Lust im Oktober 2017, als mir ganz und gar deutlich geworden war, dass ich absolut keine Lust mehr hatte, Re-Aktions-Spielball dessen zu sein, was mir im Leben so begegnet, was von außen auf mich zukommt, was mein Leben mir für Szenarien vor die Nase setzt, welche Rollen es mir bietet. Und ich hatte nach 30 Jahren Trennungszeit auch die Nase voll, diesen ehelichen Namen zu tragen, mit dem sich so viel Leid und Schmerz und Unangenehmes verbunden hatte im Laufe der Jahre vor und nach der Trennung.

Schuh. Der drückte mich ganz gewaltig. War in diesen zwei Monaten damals zu eng, zu drückend geworden. Passte mir nicht mehr. Ein Schuh der drückt gehört einfach weg!

Das Leben ist Dein Wunschkonzert!

„Du bekommst nie was du willst, du bekommst immer das, was du glaubst wer du bist“ … sagt Ewald Schober. „Schau Dir an, wer du bist, wer du SEIN willst. Du kannst für einen einzigen Tag alles sein was du willst, als Spiel. Definiere dich neu, spiele es als eine Rolle im Film deines Lebens und dann schau was passiert.“

Das Leben IST dein Wunschkonzert, du bist dein Intendant, bist Schöpfer deines Lebens. Du kannst jederzeit neu definieren, wer du SEIN willst, wer du bist. Vor allem aber: du kannst jeden Augenblick von neuem deine Rolle erschaffen, kannst sie ergänzen, ausbauen, umformulieren. Dein Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Was also ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Was ist Realität?

Wirklichkeit ist das, was ich zu meiner Wahrheit mache, was ich als Rolle wähle. Daraus gestaltet sich die Realität. Es kommt niemals darauf an, was „richtig“ oder „falsch“ ist. Vor allem, weil solch eine Wertung ohnehin nicht in Stein gemeißelt ist, sondern sich jeden Augenblick verändern kann … was in der einen Situation richtig ist, könnte schon in der nächsten falsch sein. Also weg mit Wertung! Weg mit Urteil! Jede gewählte Wahrheit hat die Eigenschaft, sich zu bewahrheiten in Form der Realität, die sich in deinem Alltag zeigt. Wenn ich mir sicher bin in meiner Rolle, in der Macht die sie über mein Leben hat, wenn ich mir sicher bin, wenn ich authentisch bin in dem, was ich wähle, wird es mir gelingen.

Wer bin ich also? Wer will ich sein?

Ich hatte also vor ziemlich genau zwei Jahren den Schuh abgelegt, der mich drückte … Schuh … so ist mein bürgerlicher Name. Damals hatte ich beschlossen, für einen Tag die Fürstin von Liebenstein zu sein. Dieser eine Tag hat mein Leben in eine gänzlich neue Spur gebracht. Diese Ursula war ohne jegliche Vorbelastung. Das Motto derer von Liebenstein „Ut ameris, ama!“ hat sich augenblicklich so sehr in mein Herz gesenkt, dass es Teil von mir wurde, dass ich es aus jeder Pore meines Seins ausstrahlte. Es erfüllte mich und mein Denken, Fühlen, Sprechen, Handeln.  An diesem einen Tag wurde ich Ursula von Liebenstein … „I love my life“ lag mir Robbie Williams mit youtube-Schleife in den Ohren. Ja, an diesem Tag begann ich, mein Leben zu lieben.

Damit es auch mein Unterbewusstsein glauben konnte, kaufte ich mir bei ebay eine Urkunde zum Einrahmen, bestellte mir bei meinfoto.de mein Wappen zum Aufhängen, ließ Visitenkarten drucken, änderte meinen Mitgliedsnamen im Kunstverein in meinen neuen Künstlernamen, änderte meine Webseite und alle Internetauftritte auf diesen Namen … Und ja, zum Schluss hat es mir nicht nur mein Unterbewusstsein geglaubt, sondern auch mein Leben … Und: Ewald auch!

„Tun – Haben – Sein braucht Zeit, um zu einem Ziel zu gelangen. Sein – Tun – Haben braucht keine Zeit. Das funktioniert von jetzt auf dann, ad hoc, von einem Moment auf den anderen, wenn du eine authentische Wahl für deine Rolle triffst“. Ja, sie war sehr authentisch, für diesen einen Tag, dann für einen zweiten, und dann beschloss ich, dieses unbeschreibliche Gefühl, welches dadurch frei gesetzt wurde, für immer in mein Leben zu holen. Und aus dieser Seinsbestimmung heraus gelang mir beim Löffelbiegen dieser bezaubernde Löffel, den du oben im Titelfoto sehen kannst. Ich liebe ihn!

Eins mit mir selbst       SEIN

Aus dem Herzen Gutes        TUN

Einfach Glück  HABEN

(Haiku von Harald Lebender)

 

Ich BIN – das ist mein Lebens-Film

Stell dir das Leben als Film vor, als Rollenspiel. Du definierst für dich deine Rolle, die du einnimmst. Der Vorhang geht auf, und ab diesem Moment bist du in dieser Rolle. Dein Lebensfilm wird dir präsentieren, was zu dieser Rolle passt. Er wird dir entsprechende Statisten präsentieren, Mitspieler, das Drehbuch wird dem entsprechen. Und der Vorhang für genau DIESEN Film wird erst fallen, wenn du selber die Rolle verlässt. Wenn du dich neu definierst.

Die Bühne gibt dir immer die Möglichkeit zu demonstrieren, wer du glaubst der du bist. Du selbst holst dir immer wieder diese Bühne ab! Also träume groß!

Ich bin Ursula von Liebenstein … sie wurde in zwei Tagen gezeugt und in zwei Wochen incl. „Schwangerschaft“ ausgetragen und geboren. Nichts und niemand bestimmt meinen Gefühlszustand, außer ich selbst. Ich BIN! Und das ist meine Wirklichkeit, mein Lebensfilm, meine Rolle, mein Vorhang, meine Bühne.

  • Glück-Lich(t)
  • Eigen(t)-Lich(t)
  • Erfolg-Reich
  • Liebe-Voll
  • Zu-Frieden
  • Da-Sein
  • Kraft-Quelle

Und dann fällt plötzlich der Vorhang von ganz allein …

… was dann? Du hast dich definiert, deine Rolle gewählt, deinen Film bestimmt … und plötzlich fällt der Vorhang ohne dein Zutun? Tja, so ist das Leben! Die Lebens-Bühne gibt dir immer wieder die Möglichkeit, deine Macht zu demonstrieren … oder dein Versagen … immer wieder darfst du erfahren, wer du BIST. Bleibst du stark, bleibst du bestehen in deiner selbstgewählten, selbstbestimmten Rolle? Oder fällst du um, fällst du zurück in altvertraute, altbekannte Lebensrollen? Lässt du alte und überholte Programme bestimmen wie du dich fühlst? Oder bist und bleibst du dein Gefühlsalchemist?

Was heißt das denn für mich im hier und heute? Falle ich in diesem Moment zurück in das, was ich vorher war? Wieder zurück in die Opferrolle? Wieder zurück in das Programm „Reaktions-Spielball“ dessen was kommt? Oder bleibe ich in meiner definierten Rolle? Biete ich dem was kommt die Stirn? Gebiete ich Einhalt und sage stopp! ICH bestimme mein SEIN! Und wenn ich in diesem Moment schaffe, den Vorhang wieder hoch zu ziehen, meine Rolle weiter zu spielen, dann habe ich damit für meine Zukunft einen wichtigen Referenzpunkt geschaffen, der mir beim nächsten Vorhang hilft, in meiner von mir bestimmten Rolle zu bleiben.

„Das sind nur Momentaufnahmen, lass dich durch solche Momentaufnahmen (z.B. Schicksalsschläge) nicht aus der Bahn, aus deiner Rolle werfen“, sagt Ewald Schober … „es sind nur Situationen, in denen ich erfahren darf, wie groß und mächtig ich bin!“ und „reg‘ dich nicht über Kleinigkeiten auf, denn es gibt nur Kleinigkeiten“

 

Träume groß!

Was auch immer ich für mich bestimme, dafür bekomme ich die Bühne.

Das ist so. Immer.

Wenn ich zu mir sage „ich versuche, in diese oder jene Rolle zu schlüpfen“ … und stimmts?, wir sagen gerne und oft „ich versuche …“ – was passiert dann? Richtig! Wir werden vom Leben (oder nenne es Universum, oder das höhere Selbst, oder wie du es für dich stimmig nennen willst) immer in unserem Gefühl bestätigt … heißt dann logischerweise: das Leben wird uns immer und immer wieder in der Rolle derer bestätigen, „die versucht“, aber nie zum Ende, zum Erfolg gelangt … denn dann würdest du ja nicht mehr versuchen können!

Oder: „ich hoffe, dass dies oder jenes so und so ausgeht“ … gell, das kennst du auch? Na klar, das Leben präsentiert dir immer und immer wieder Situationen, in denen du hoffen darfst, aber niemals dein Ziel erreichen … denn dann würdest du ja nicht mehr hoffen können!

Also: träume groß! Und stehe dazu. Egal wie oft der Vorhang von selber fällt … dann sag in solchen Momenten deinem Unterbewusstsein „sei still, halt deine vorlaute Klappe! Ich habe für mich etwas anderes bestimmt!“ … und dann halte fest an deiner selbstbestimmten Rolle. So lange, bis dein Unterbewusstsein diese so selbstverständlich übernimmt wie essen und trinken, fahrradfahren, schwimmen, autofahren oder was auch immer du wie aus dem Effeff kannst.

Und was willst du für dich bestimmen? Mach es EINFACH, und dann: MACH es einfach!

Komm mit und erlebe die Macht, die in dir steckt, geh mit mir über frisch geschlagene Scherben, verbiege mit mir Löffel wie Uri Geller aus Deinem Sein heraus, erfahre wer du bist und bestimme wer du SEIN willst.

Ein Freeticket für den Day of Change bekommst du dafür von mir.

Von ganzem Herzen und alles Liebe

Ich freu mich auf dich!

Ursula von Liebenstein

Weißt du, wer du bist???

Das bin ich heute …

Naja, zumindest sehe ich heute so aus …

Aber wer bin ich wirklich? Ist das eine Fassade, und wenn ja, was ist dahinter alles verborgen?

Ewald Schober sagt, du bist wer du authentisch glaubst zu sein. Was für ein Satz! Was ich von mir glaube zu sein, das kann dann morgen was ganz anderes sein als heute … „und dann?“ fragt mich diese lästige Stimme im Bauch, „bist Du dann überhaupt noch glaubhaft, wenn du morgen anders bist als heute? Das glaubst du dir doch selber nicht?“ nörgelt’s in mir.

Wer also bin ich?

Welches meiner 4 Werkzeuge des Erschaffens will es denn bestimmen?

Was muss ich denn TUN, um WAS zu HABEN? Um WER zu SEIN? Frage ich mich nach lebenslang altgewohnter Manier, im Modus von TUN – HABEN – SEIN. Schau an, wie schnell kann es gehen, in solch ausgedienten Mustern zu denken und zu sprechen und zu handeln … und zu fühlen …

Ja, zu fühlen! Aber von woher kommt dieses Gefühl? Aus dem Bauch, neblig trüb mit einem etwas schummrig-vagen Gefühl von „es könnte doch eigentlich…“? Dann vergiss es gleich wieder, das ist ein Vorschlag deines Unterbewusstseins, immer 0,2 bis 2 sec schneller als dein Bewusstsein, und eine Addition deiner Vergangenheit. Das kommt aus dem Reptiliengehirn und gehört in die Zeit der Säbelzahntiger, wo es einzig ums Überleben ging.

Und dann kommt Ewald Schober daher und sagt: dein Gefühl, dein SEIN bestimmt, wie du sprichst, es bestimmt wie du dich verhältst, prägt dein Handeln … und es gestaltet deine stoffliche Welt! Mach es zu deiner Wahrheit, was du von dir fühlst; denn jede Wahrheit hat die Eigenschaft sich zu bewahrheiten.
Schon in unserer Kindheit wurde uns gesagt, dass wir gut und viel lernen müssen (tun), damit wir gute Noten bekommen (haben), um dann mit einem guten Beruf „wer zu sein“ (sein) … Alles war wir bisher gelernt haben, kommt aus dieser Prägung des Tun-Haben-Sein … und bleiben darin gefangen, wie in einem Hamsterrad, bis wir aus den jüngsten Erkenntnissen der Hirnforschung begreifen, dass sich die Welt tatsächlich andersherum dreht: Sein-Tun-Haben! Ewald Schober, Trainer des Jahres 2010 und Berater der Vereinten Nationen, hat in seinen Forschungen genau dasselbe herausgefunden und zu einer einzigartigen, sofort wirksamen Methode entwickelt: die Kombinatorik.

AHA …

Wie komme ich jetzt also zu diesem anderen SEIN, mit dem ich mich gestalte? Richtig! Es ist so simpel wie es für viele schwierig ist: es ist meine Entscheidung, es ist meine Wahl.
Wir tragen unsere kostbaren Perlen, Seelenfähigkeiten, Wortkristalle, Lichtkräfte in eine gemeinsame Welt, in die kleine wie in die große. Mit unserem Denken, Fühlen und Handeln gestalten wir diese Welt mit. Da-Sein ist ein lebendiger, wandelbarer Prozess, formt sich immer wieder neu, ist in Bewegung. Rhythmisch folgt dieser dem Strom der Zeit, lebenslang mit jedem Ein–und Ausatem verändern wir uns bis in den genetischen Code. Mein Umfeld, meine Umwelt prägt mich — was und wie diese Prägung aussieht, wie tief sie gehen darf, welche Farbe sie trägt, wie sie sich anfühlt — das entscheide ich jeden Augenblick von Neuem: jetzt!

Mein liebstes Werkzeug

um mich selbst in ein gutes Gefühl zu bringen ist… neben der Kombinatorik … das Verwesentlichen. Jetzt willst du sicherlich wissen, was das ist, stimmt’s?

Es ist auch eine der genialen Erfindungen von Ewald Schober. Geboren aus der wissenschaftlich erwiesenen Erkenntnis, dass die vom Glücksgefühl hervorgerufenen und ausgeschütteten Hormone längstens 3 Monate anhalten, dann tauchst du wieder ein in den „Normalzustand“.

Ausnahme: wenn du ein Wesen, also einen Menschen oder ein Tier liebst. Immer wenn du an dieses bezaubernde Wesen denkst, schüttet dein Körper Oxitocin aus, das sogenannte „Kuschelhormon“ … und zwar lebenslang! Oder bis du es bewusst selbst wieder abstellst indem du aufhörst, dieses Wesen zu lieben.

Verwesentlichen

kann ich aber auch Gegenstände, meine Körperanteile, meine Eigenschaften, indem ich sie ganz bewusst liebe, und meinem Unterbewusstsein durch plausible, authentische Begründung glaubhaft mache, dass es wirklich so ist. Wenn ich mir also glaube, dass ich dies oder jenes wirklich von Herzen liebe, dann schüttet mein Körper mir dieses Glückshormon lebenslang aus! Dann kann ich gar nimmer anders, dann wache ich morgens schon mit einem Lächeln im Gesicht auf.

Was ich liebe an mir?

• Ich ❤ liebe meinen Enthusiasmus, weil ich damit schon viele Menschen begeistern konnte für etwas, was sie vorher nicht kannten

• Ich ❤ liebe meine sehr schnelle Auffassungsgabe, weil ich dann meistens nicht noch paarmal nachfragen muss, um etwas zu verstehen

• Ich ❤ liebe mein einfühlsames Empfinden, weil ich damit schneller als mit dem Verstand wahrnehmen kann

• Ich ❤ liebe mein sensitives Wahrnehmen, weil ich damit häufig auch für Augen Unsichtbares fühlen kann …

• Ich ❤ liebe meine Fähigkeit wahrzunehmen, was andere denken und fühlen, weil ich dadurch meist weiß, wenn mir jemand etwas vormacht oder gar mich anlügt. Auch wenn ich es fast nie thematisiere, weil ich zum einen Respekt vor dem Lichtvollen in jedem Menschen habe, und zum anderen, weil ich weiß, dass auch dieser Mensch dafür eine positive Absicht hat. Egal ob Partner oder jemand anderes … So ein Mensch ist dann schon gestraft genug mit sich selbst, schließlich muss er sich ja 24 Stunden am Tag aushalten, ich ihn nur für kurze Momente 💛 und das habe ich von Joe, meinem Partner gelernt ♥

• Ich ❤ liebe meine Fähigkeit zu schweigen, weil ich dadurch sehr viel intensiver in meiner Mitte bleiben kann, mich nicht so leicht in den Garten eines anderen Menschen einmische und selten Unbedachtes aus mir herausplatzt … vor allem dann, wenn ich belogen oder sogar getäuscht worden bin …

• Ich ❤ liebe meine Gabe der leisen Töne, weil sich damit sehr viel gleichschwingende Menschen bei mir einfinden, die ebenso sensitiv, einfühlsam und dennoch begeisterungsfähig sind, wahrhaftig und herzwarm

• Ich ❤ liebe meine Herzensgüte, weil es mir damit leicht fällt zu verzeihen. Ohne Verzeihen würde ich auf alten schmerzhaften Erinnerungen haften bleiben.

• Ich ❤ liebe meine Fähigkeit loszulassen. Durchs Loslassen werde ich frei von meinen Verstrickungen mit der Vergangenheit. Nur deswegen kann ich seit vielen Jahren trotz sexuellem Missbrauch schon in ganz früher Kindheit, bis in Jugend und Erwachsenenalter, Gewalt und sogar den Versuch, mich zu erwürgen, hinter mir lassen ohne hinderliche Auswirkungen im Hier und Heute und Jetzt

• Ich ❤ liebe mein selbstbewusstes und selbstsicheres Sein, weil ich mich dadurch selten angegriffen fühle, und weil es mich vor Neid und Missgunst genauso bewahrt wie vor Eifersucht … meistens jedenfalls.

• Ich ❤ liebe meine Liebesfähigkeit, weil ich damit auch noch im Übel das Gute sehen und verstärken kann, in mir selbst genauso wie in anderen Menschen

Und was liebst du an dir?

Dieses Wochenende beim Premium-Seminar erleben wir an uns selbst mit vielerlei praktischen Übungen, wer und wie wir sind, zu was wir in der Lage sind, wie groß und mächtig wir wirklich sind… Löffelbiegen, Feuerlauf und allerlei mehr …

Das willst du auch?

Gerne ♥️ komm doch einfach zum nächsten Day of Change, und erlebe hautnah und allmonatlich, wie du täglich ein anderer Mensch bist, wie du der wirst, der du schon immer sein wolltest

Ich freu mich auf dich

Bis dahin

alles Liebe

Ursula von Liebenstein

Sabotage im Hirn

Kennst du das auch?

du packst gerade was neues an, und schon kommen (gefühlte) tausend Gedanken daher, die dir allesamt einreden wollen, dass du es bleiben lassen sollst?

Ja, das ist Sabotage im Hirn … schlimmer noch, dieser Saboteur treibt sich ja nicht nur in deinem Hirn herum … der hält allzuoft auch Einzug ins Herz, färbt deine Gefühle mit seinen Farben, ist gekonnter Regisseur von Horrorszenarien in deinem Denken und Fühlen.

So einen Saboteur, der allerlei fürchterliche Szenarien daherbringt und uns Angst macht, haben wir Menschen alle … er ist Teil des Unterbewusstseins (UB). Was macht er da, und warum?

Unser UB kann überhaupt nicht logisch denken,

es denkt in Bildern und Gefühlen. Der älteste Teil unseres Gehirns, also der Anteil, der von Anfang an da war in der Evolution, ist das sog. Reptiliengehirn … ich sage immer, es stammt aus der Zeit der Säbelzahntiger 😉 Wir haben diesen Anteil noch immer unverändert in uns. Es sind seit dem viele andere Hirn-Areale hinzugekommen, aber dieser Teil ist immer noch da: Der Hirnstamm oder das „Reptiliengehirn“. Der Hirnstamm ist der älteste und tiefliegenste Teil des menschlichen Gehirns. Er hat sich bereits vor ca. 500 Millionen Jahren im Laufe der Evolution entwickelt. Alle lebenswichtigen Bereiche wie die Atmung, die Regulation des Herzschlages, der Nahrungsaufnahme und der Darmtätigkeit werden von ihm dankenswerterweise gesteuert. Wenn wir jede Regung unserer Körperfunktionen selbst steuern müssten, wenn uns das UB diese ungezählten Entscheidungen nicht abnehmen würde, wären wir vermutlich schon alle tot.

Da dies Grundvoraussetzungen für das Leben eines jeden Wirbeltieres sind, haben alle Wirbeltiere diesen Gehirnteil, und er ist bei allen nahezu gleich aufgebaut. Dieser Hirnteil hat und hatte als einzigen Auftrag „überlebe!“ Damit es uns bis heute ohne großes Nachdenken noch immer vor vielerlei Schaden bewahren kann ist es noch immer unverändert da. Es ist 0,2 bis 2 sec. schneller als unser Verstand und präsentiert uns die Quintessenz all dessen, was wir jemals im Leben gesehen, gehört, erlebt haben. Wie gesagt, nicht weil es logisch denken kann, sondern weil es sich in Bildern und Gefühlen ausdrückt.

Was als allererstes in uns hochblubbert

wenn wir vor neuen Entscheidungen oder Herausforderungen stehen, ist ein Vorschlag des Unterbewusstseins, wie aus seiner „alten Erfahrung“ damit umzugehen sei. Schlimmer noch: wenn du diesen Vorschlägen folgst, wenn du diese Gefühle lebendig sein und sich in dir ausbreiten lässt, dann wird dich das Leben immer in dem bestätigen, was zu diesen Gefühlen passt! Magst du wirklich den Rest deines Lebens weiterhin vom Unterbewusstsein gesteuert all den Mist wieder und wieder durchleben, den es in dein Leben zieht? Nein, dann musst du wirklich im Herzen verstehen, wie der Mensch tickt … und dann: die Vorschläge im UB ändern!

Alles was als eher diffus und unbestimmtes aber dennoch kräftiges Gefühl wahrgenommen wird, ängstlich, vorsichtig, uns warnen will, dem Neues schon von haus aus suspekt ist, das kommt aus diesem Teil des Gehirns, kommt aus unserem UB. Es ist also auch wichtig, zwischen solch unbestimmt-schwammigen Gefühlen und der Intuition zu unterscheiden. Die Intuition ist klar und „unumstößlich“. Intuition speist sich aus der geistigen Welt.

Angst … denn nichts anderes ist dieser Saboteur! … ist also immer, IMMER ein Kind der Vergangenheit, gespeist aus Bildern und Gefühlen, aus Erfahrungen der Vergangenheit und taucht fast immer dann auf, wenn wir etwas anders machen wollen als gewohnt, wenn wir in eine neue Situation geraten, wenn Neues, Fremdes, Unbekanntes in unser Leben kommt.

Warum ist das so?

Eben weil unser Reptohirn den Auftrag hat, uns vor Schaden zu bewahren. Es signalisiert uns Ängste bei allen Situationen, die damals, vor Jahrmillionen, gefährlich waren:

1. aus dem Rudel geworfen werden … das bedeutete damals den sicheren Tod. taucht also immer dann auf, wenn wir jemanden verlassen, wenn wir verlassen werden … meistens bei jeglicher Situation, wo wir meinen, „unser“ Rudel mag uns nicht mehr, erkennt uns nicht an … Lampenfieber ist zB auch etwas, was aus der Angst rührt, das Rudel könnte uns rauswerfen oder ich könnte in meinem Rudel nicht erwünscht sein. Dies ist zB. auch der Grund, warum geschlagene Frauen bei ihren schlagenden Männern bleiben … warum jemand in einer verhassten Arbeitsstelle bleibt …

2. Das UB schützt uns vor Gewalt, will unsere Existenz sichern, und es will, dass wir die Macht der Entscheidungsfreiheit haben … indem es alles Gespeicherte in Sekundenbruchteilen mit der aktuellen Situation vergleicht und quasi ein Frühwarnsystem startet: Angst vor der neuen Situation, weil das UB zB. dazu noch keine Referenzpunkte gespeichert hat … oder aber ganz vieles im Speicher hat, was ähnlich war und so oder so, gut oder weniger gut ausgehen könnte …

3. Und zu guter letzt will unser Reptohirn dafür sorgen, dass wir eine sichere Höhle haben, in die wir uns einkuscheln können, unsere Jungen bekommen und aufziehen können, unseren Fortbestand sichern können.

Da kommt vielleicht gerade so ein Gefühl hochgeblubbert, „alles zu viel, ich kann nimmer, ich will nimmer“ … und stimmts?, das kommt gerade jetzt daher, wo du was Neues erfahren hast … oder was anders machen willst …

Wo ist also dein Saboteur „daheim“?

eindeutig ist es ein Teil des UB, das mit den Bildern und Erlebnissen der Vergangenheit eine auf uns zukommende Situation einschätzt. Bist du wirklich sicher, dass dein Saboteur des Lebens müde ist? Was wäre wenn er eben gerade dein überleben sichern will im Reptohirn-Modus? Wenn in deinem Leben immer wieder von neuem neue und andere Situationen eingetreten waren, die allesamt irgendwie beängstigend für dein UB gewesen sind, will es einfach nur „nicht schon wieder was neues“ haben?

Manchmal ist so ein Perspektivenwechsel recht hilfreich, alte Programme oder Ängste einfach auszuschalten. Ein ziemlich sicherer, fast immer funktionierender „Schalter“ für den Wechsel vom Reptohirn wäre jetzt hilfreich, gell …

Es gibt wirklich etwas,

das es dir möglich macht, in die einerseits logisch denkenden Hirnareale, aber auch in die intuitiv wahrnehmenden, mit den höheren Welten korrespondierenden Anteile zu wechseln und das Reptiliengehirn sofort auszuschalen ist: lächeln! auch wenn es ein künstliches lächeln ist, auch wenn du es nur auf dem Klo oder unter dem Tisch für einen gespielten Moment in dein Gesicht bringen kannst, es drückt dennoch die richtigen Nervenstränge, die Endorphine ausschütten … ich mache das auch ganz gerne (abgeschaut von den Tieren, die ja alle auch dieses Reptohirn haben), dass ich mich schüttle, so wie ein Hund, vom Scheitel bis zur Schwanzspitze … und dann sage ich zu meinem UB rigoros „schweig!!! ich habe heute für dich keine Sprechstunde, ich bin mit glücklich Sein beschäftigt“

Komm doch einfach mal zum nächsten Day of Change und tauche ein in eine Gemeinschaft, die sich genau mit diesen Themen beschäftigt

Alles Liebe ♥ hab einen Wunder-vollen Tag

Ursula

… der Knaller

Lebenslust

Fe(u)e(r)n We(h)rk

Sin(t)(f)lut

(Sin)

(n)

(t)

(g)

(flut)

die Kraft
dein schillern
durchglühend
S e e l e n t r a u m
leuchtende Farben
goldenes Licht
Nacht der Seele
erhebt mich
schwindelerregend
unergründlich
mein Träumen
in Engelsphären
wandelt mein Geist
ganz und gar ich
berührt sein
Leib labend
Seele durchsinnend
Geist küssend
unbekanntes Sin
unberührtes Sein
immerwährend
grenzenlos
Grenzen
andauernd
erfühlen
würdigen
umfassend
achten
wahren
Animus et Anima

Lust kosten wie kostbares Mahl
genießen was ist und sein will
mit weit geöffneten Augen
verzehren
naschen mit unbezwingbarem Hunger
trinken mit unlöschbarem Durst
Seelenwesen – Willenskraft
Glut der Sinne

(UvL)

Ich Bin …

… der Knaller? Nö … ich bin … was denn eigentlich?

… meine eigene ursprüngliche und ureigene Sonnengöttin: Ur-Sulis … Ur-Sul-A … ich bin Lebenslust! Glaubst Du nicht? Ich war an dem Punkt, wo ich meine eigene Mitte suchte und finden wollte. Also fing ich an … was ist denn eigentlich die Mitte von Ursula? Sul … Sulis? gesucht … gefunden … Sulis ist die Sonnengöttin.

Wie genial ist DAS denn!!! Ich bin meine ureigene Sonnengöttin!!! Und ganz in meiner Mitte!!!

Ja, nun ist bald schon ein weiteres wundervolles Lebens-Jahr voller Lebenslust, Freude, Glück und Dankbarkeit zu Ende. Es klingt aus mit herzwarmen Schwingen. Ich will es gerne so beschließen, wie ich es habe beginnen dürfen: voller Zuversicht, voller Freude, voller Lebenslust auf viel Neues was sich wohl alles entwickeln wird. Denn ich darf zurück schauen auf so unglaublich vieles, dass es mir selber manchmal vorkommt wie im Traum, wie ein Märchen.

Es war einmal, vor Jahr und Tag im Dezember 2017. Es begab sich zu der Zeit, als Ewald Schober, mein Mentor, Trainer und Coach der Sonderklasse, vor fast zwei Jahren für mich beim Weihnachts-Day-of-Change einen Spendentopf umgehen ließ und zwei liebenswerte Menschen (an dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank an ♥ Norbert und Andrea ♥) sogar noch ein kleines Crowdfunding-Sümmchen auf mein Konto überwiesen haben. Damals sagte ich zu mir, zum Topf, zu meinem herzallerliebsten Lebenspartner Joe und zu allen, die es hören wollten (und auch zu denen, die es nicht hören wollten oder bald schon nicht mehr hören konnten …): dies ist der Same, der Keimling, dies ist die Saat zum reich werden! Daraus wird mir meine Zukunft erwachsen.

Und genau so ist es dann gekommen!

Für’s immer wieder mein Auto leihen kam ich damals als Dankeschön in den Genuss eines ersten Lifie-Termins bei Karl Graf von Andechs. Lifie, das ist eine Methode des Unterbewusstsein-Reframings, mit der nichtförderliche Beredungen und/oder Glaubenssätze in förderliche transformiert werden. So fing es an … Inzwischen habe ich eine sehr gute Prüfung bei Sabine Schober abgelegt und bin selbst so ein Life-Reframer … aber zurück zu meiner Geschichte:

Unser herzlieber Hajo Springmann sponserte damals für alle je einen Lifie- oder CR-Termin, den ich für mich direkt bei Sabine Schober für den folgenden Februar 2018 vereinbaren durfte. Die CR-Abteilung (CR = Collective Reframing = eine Methode, die sich aus Erkenntnissen der Quantenphysik und modernen Gehirnforschung entwickelt hat) machte für Joe und mich und die unsrigen mehrere CRs, und in diesem Zusammenhang ergab sich ein weiterer Lifie-Termin bei Petra Neppl, als Ergänzung des CRs, damit ein noch vorhandener Knoten bei mir aufgehen konnte …

Ich danke euch lieben Seelenmenschen von ganzem Herzen für all das, was ihr damit an Blockaden und Hemmschuhen aus meinem Leben entfernt habt! Was für ein Segen, was sich durch euch und Ewalds Techniken bewirken lässt und bewirkt hat! Ich kann nicht genug danken! Was für ein neues Lebensgefühl, welche Lebenslust! Und inzwischen bin ich selber CR-Master, so wie ich es mir von anfang an erträumt, ersehnt hatte.

Das ganze Jahr 2018 …

… hat sich entsprechend weiter entwickelt. Binnen kurzer Zeit ist in uns (Joe und mich) die Gewissheit entstanden, dass es für uns gesundend sein wird, von dort weg zu gehen, wo wir uns „gefangen und abgestellt“ fühlten, wo sich Neid und Hass und Missgunst über uns ergossen hatten, wo ich krank wurde und blieb, bis ich Ewald und sein grandioses Werk, das LCC und damit nahezu grenzenlose Lebenslust kennenlernen durfte.

Denn erst da, mit dem neuen Lebensgefühl und damit verbunden mit anderem Blickwinkel, anderen Perspektiven, erst da wurde uns bewusst, wie positiv sich der Ausbau der A94 München-Passau auf die dortigen Bodenrichtwerte auswirkte. Denn dies verhalf uns dazu, ermöglichte mit einem raschen Verkauf eines unglückseligen Abbruchhauses samt Grundstück, uns finanziell nicht nur zu sanieren, sondern ein ganz und gar neues Leben aufzubauen. Unser Traumhaus schien regelrecht auf uns gewartet zu haben! Oder haben wir tatsächlich diese Option selbst erschaffen, durch unser gemeinsames Fühlen, Denken, Glauben?

Der Knaller …

… ist es wirklich dieses Haus!!! … mitten im UNESCO-Welterbe Mittelrhein steht es, nahe der Loreley-Felsen, hoch über der gigantisch-magischen Energie von Väterchen Rhein, fast schon im Hunsrück.

Und wisst ihr was zudem absolut … der Knaller ist? Ich hatte mich ja im ersten Jahr, als ich gemäß Ewalds Vorschlag: „für einen Tag kannst Du Dich als alles bestimmen, was Du willst“ als Ursula, Fürstin von Liebenstein bestimmt … und um es zu materialisieren (denn das Leben folgt IMMER dem Gefühl, folgt dem, was Du von Dir glaubst zu sein! Also habe ich diesem Gefühl ein bissel auf die Sprünge geholfen) habe ich mir sogar die Urkunden und das Wappen dazu erstanden und auf all meinen Webseiten und Künstler-Seiten diese neue Identität als Pseudonym, als Künstlernamen angenommen. Und dies sogar für eine erschwingliche Spende an eine Organisation, die sich für Obdachlose einsetzt, also gleichzeitig auch noch einem gemeinnützigen Gedanken zugute kam. Ergo: ich BIN Ursula von Liebenstein … obwohl ich Ursula Schuh heiße ♥

Und was ist nun wirklich erst recht … der Knaller schlechthin? Ganz in der Nähe unserer neuen Heimat steht die Burg Liebenstein! All mein selbstbestimmtes SEIN hat uns wohl in diese unsere heilsame, glückliche Zukunft geführt, wo ich jetzt seit einem Jahr schon lebe und Joe in jeder freien Zeit bis zum Rentenbeginn auch.

Und ich?

… ja klar, es versteht sich fast von selbst: ich bin nicht nur … der Knaller … sondern unglaublich glücklich und dankbar … ich bin auch grenzenlos stolz auf mich, auf Joe, auf unser geworden SEIN, auf unser noch SEIN werden … denn wir haben beide das komplette AKA-Angebot (die Akademie-Ausbildung des LCC) gebucht. Wenn Joe bald in Rente geht und wir beide hier am Mittelrhein wohnen und leben werden, sind wir dann auch beide mit Ewalds Seminaren soweit fertig, um hier etwas für viele Menschen Lebenbereicherndes aufzubauen und die Vision einer liebevollen und glücklichen Menschheit weiter in die Welt zu tragen.

Siehst Du, ich bin das ganze Jahr … der Knaller! Und wenn ich es grade mal nicht bin … dann habe ich mit Ewalds Techniken ein geniales Handwerkszeug an der Hand, mit dem ich jederzeit und ad hoc wieder dahin zurück finden kann: Nichts und niemand bestimmt meinen Gefühlszustand, außer ich selbst! Das ist mein Leitsatz, was auch kommt und kommen mag.

 

Träume groß!

… und das Leben kann nicht anders, es muss Dir folgen!

Whenever
you think a new world
whenever you reach it

whithin your thoughts
whithin your heart
whenever you see it

more than a dream
almost done
a beginning new world

***
Immer wenn du dir
eine neue Welt erdenkst
wenn es Deine Lebenslust ist

in deinen Gedanken
in deinem Herzen
wenn du sie sehen kannst
mehr als nur ein Traum

dann ist es nahezu Wirklichkeit:
es ist bereits der Aufbruch
in deine neue Welt

(UvL)

Komm mit!

Ich feiere unseren ganz individuellen persönlichen Jahresrückblick, mit der ganzen Fülle meines Glücklich Seins, meiner Lebenslust und Lebensfreude, meiner Liebefähigkeit. Getragen von Dankbarkeit erkenne ich an, wie mächtig wir Menschen wirklich sind, wenn wir daran glauben!

Möge diese Lebens-Freude und Lebens-Lust auch Dein Herz erfüllen und Dein 2019 und 2020 und 2021 und und und … strahlen und funkeln und leuchten lassen! Wie?

Komm mit zu Deinem DAY OF CHANGE – jeden Monat wirst du mit einem anderen Thema direkt und unmittelbar ins die Welt Glück und Freude mitgenommen.

Du wirst erfahren, wie es möglich ist, dass in nahezu jeder scheinbar ausweglosen Situation plötzlich eine magische Tür aufgeht, durch die Du eine andere Option betrittst – nämlich die Situation so, wie Du sie Dir wünschst mit einem Collective Reframing (CR) (einem Bereich der Quantenwissenschaft).

Fühle es mit jeder Faser Deines SEINs, wie sich Dein Leben glücklich und somit erfolgreich gestaltet!

♥ Lass Dein Herz sprechen ♥

Lebe glücklich und erfolgreich! Sei auch du das ganze Jahr … der Knaller!

Alles Liebe

Ursula von Liebenstein