Sabotage im Hirn

Kennst du das auch?

du packst gerade was neues an, und schon kommen (gefühlte) tausend Gedanken daher, die dir allesamt einreden wollen, dass du es bleiben lassen sollst?

Ja, das ist Sabotage im Hirn … schlimmer noch, dieser Saboteur treibt sich ja nicht nur in deinem Hirn herum … der hält allzuoft auch Einzug ins Herz, färbt deine Gefühle mit seinen Farben, ist gekonnter Regisseur von Horrorszenarien in deinem Denken und Fühlen.

So einen Saboteur, der allerlei fürchterliche Szenarien daherbringt und uns Angst macht, haben wir Menschen alle … er ist Teil des Unterbewusstseins (UB). Was macht er da, und warum?

Unser UB kann überhaupt nicht logisch denken,

es denkt in Bildern und Gefühlen. Der älteste Teil unseres Gehirns, also der Anteil, der von Anfang an da war in der Evolution, ist das sog. Reptiliengehirn … ich sage immer, es stammt aus der Zeit der Säbelzahntiger 😉 Wir haben diesen Anteil noch immer unverändert in uns. Es sind seit dem viele andere Hirn-Areale hinzugekommen, aber dieser Teil ist immer noch da: Der Hirnstamm oder das „Reptiliengehirn“. Der Hirnstamm ist der älteste und tiefliegenste Teil des menschlichen Gehirns. Er hat sich bereits vor ca. 500 Millionen Jahren im Laufe der Evolution entwickelt. Alle lebenswichtigen Bereiche wie die Atmung, die Regulation des Herzschlages, der Nahrungsaufnahme und der Darmtätigkeit werden von ihm dankenswerterweise gesteuert. Wenn wir jede Regung unserer Körperfunktionen selbst steuern müssten, wenn uns das UB diese ungezählten Entscheidungen nicht abnehmen würde, wären wir vermutlich schon alle tot.

Da dies Grundvoraussetzungen für das Leben eines jeden Wirbeltieres sind, haben alle Wirbeltiere diesen Gehirnteil, und er ist bei allen nahezu gleich aufgebaut. Dieser Hirnteil hat und hatte als einzigen Auftrag „überlebe!“ Damit es uns bis heute ohne großes Nachdenken noch immer vor vielerlei Schaden bewahren kann ist es noch immer unverändert da. Es ist 0,2 bis 2 sec. schneller als unser Verstand und präsentiert uns die Quintessenz all dessen, was wir jemals im Leben gesehen, gehört, erlebt haben. Wie gesagt, nicht weil es logisch denken kann, sondern weil es sich in Bildern und Gefühlen ausdrückt.

Was als allererstes in uns hochblubbert

wenn wir vor neuen Entscheidungen oder Herausforderungen stehen, ist ein Vorschlag des Unterbewusstseins, wie aus seiner „alten Erfahrung“ damit umzugehen sei. Schlimmer noch: wenn du diesen Vorschlägen folgst, wenn du diese Gefühle lebendig sein und sich in dir ausbreiten lässt, dann wird dich das Leben immer in dem bestätigen, was zu diesen Gefühlen passt! Magst du wirklich den Rest deines Lebens weiterhin vom Unterbewusstsein gesteuert all den Mist wieder und wieder durchleben, den es in dein Leben zieht? Nein, dann musst du wirklich im Herzen verstehen, wie der Mensch tickt … und dann: die Vorschläge im UB ändern!

Alles was als eher diffus und unbestimmtes aber dennoch kräftiges Gefühl wahrgenommen wird, ängstlich, vorsichtig, uns warnen will, dem Neues schon von haus aus suspekt ist, das kommt aus diesem Teil des Gehirns, kommt aus unserem UB. Es ist also auch wichtig, zwischen solch unbestimmt-schwammigen Gefühlen und der Intuition zu unterscheiden. Die Intuition ist klar und „unumstößlich“. Intuition speist sich aus der geistigen Welt.

Angst … denn nichts anderes ist dieser Saboteur! … ist also immer, IMMER ein Kind der Vergangenheit, gespeist aus Bildern und Gefühlen, aus Erfahrungen der Vergangenheit und taucht fast immer dann auf, wenn wir etwas anders machen wollen als gewohnt, wenn wir in eine neue Situation geraten, wenn Neues, Fremdes, Unbekanntes in unser Leben kommt.

Warum ist das so?

Eben weil unser Reptohirn den Auftrag hat, uns vor Schaden zu bewahren. Es signalisiert uns Ängste bei allen Situationen, die damals, vor Jahrmillionen, gefährlich waren:

1. aus dem Rudel geworfen werden … das bedeutete damals den sicheren Tod. taucht also immer dann auf, wenn wir jemanden verlassen, wenn wir verlassen werden … meistens bei jeglicher Situation, wo wir meinen, „unser“ Rudel mag uns nicht mehr, erkennt uns nicht an … Lampenfieber ist zB auch etwas, was aus der Angst rührt, das Rudel könnte uns rauswerfen oder ich könnte in meinem Rudel nicht erwünscht sein. Dies ist zB. auch der Grund, warum geschlagene Frauen bei ihren schlagenden Männern bleiben … warum jemand in einer verhassten Arbeitsstelle bleibt …

2. Das UB schützt uns vor Gewalt, will unsere Existenz sichern, und es will, dass wir die Macht der Entscheidungsfreiheit haben … indem es alles Gespeicherte in Sekundenbruchteilen mit der aktuellen Situation vergleicht und quasi ein Frühwarnsystem startet: Angst vor der neuen Situation, weil das UB zB. dazu noch keine Referenzpunkte gespeichert hat … oder aber ganz vieles im Speicher hat, was ähnlich war und so oder so, gut oder weniger gut ausgehen könnte …

3. Und zu guter letzt will unser Reptohirn dafür sorgen, dass wir eine sichere Höhle haben, in die wir uns einkuscheln können, unsere Jungen bekommen und aufziehen können, unseren Fortbestand sichern können.

Da kommt vielleicht gerade so ein Gefühl hochgeblubbert, „alles zu viel, ich kann nimmer, ich will nimmer“ … und stimmts?, das kommt gerade jetzt daher, wo du was Neues erfahren hast … oder was anders machen willst …

Wo ist also dein Saboteur „daheim“?

eindeutig ist es ein Teil des UB, das mit den Bildern und Erlebnissen der Vergangenheit eine auf uns zukommende Situation einschätzt. Bist du wirklich sicher, dass dein Saboteur des Lebens müde ist? Was wäre wenn er eben gerade dein überleben sichern will im Reptohirn-Modus? Wenn in deinem Leben immer wieder von neuem neue und andere Situationen eingetreten waren, die allesamt irgendwie beängstigend für dein UB gewesen sind, will es einfach nur „nicht schon wieder was neues“ haben?

Manchmal ist so ein Perspektivenwechsel recht hilfreich, alte Programme oder Ängste einfach auszuschalten. Ein ziemlich sicherer, fast immer funktionierender „Schalter“ für den Wechsel vom Reptohirn wäre jetzt hilfreich, gell …

Es gibt wirklich etwas,

das es dir möglich macht, in die einerseits logisch denkenden Hirnareale, aber auch in die intuitiv wahrnehmenden, mit den höheren Welten korrespondierenden Anteile zu wechseln und das Reptiliengehirn sofort auszuschalen ist: lächeln! auch wenn es ein künstliches lächeln ist, auch wenn du es nur auf dem Klo oder unter dem Tisch für einen gespielten Moment in dein Gesicht bringen kannst, es drückt dennoch die richtigen Nervenstränge, die Endorphine ausschütten … ich mache das auch ganz gerne (abgeschaut von den Tieren, die ja alle auch dieses Reptohirn haben), dass ich mich schüttle, so wie ein Hund, vom Scheitel bis zur Schwanzspitze … und dann sage ich zu meinem UB rigoros „schweig!!! ich habe heute für dich keine Sprechstunde, ich bin mit glücklich Sein beschäftigt“

Komm doch einfach mal zum nächsten Day of Change und tauche ein in eine Gemeinschaft, die sich genau mit diesen Themen beschäftigt

Alles Liebe ♥ hab einen Wunder-vollen Tag

Ursula

Gegen die Angst – für das Leben

„Unterbewusstseinsrefraiming gegen Angst? Gibt es wirklich Menschen, die sowas brauchen?“

Nein, ich gehörte nie zu den Menschen, die diese Frage – gerne und häufig mit einem leicht spöttischen Unterton stellten. Ich gehörte aber zu den Menschen, deren mangelndes Vertrauen in andere Menschen es ihnen unmöglich machte, den dafür passenden Menschen zu finden. Nicht, weil diese Menschen rar gesät wären, nein. Sondern weil ich Angst vor ihnen hatte …

Angst und Angstspiralen waren lange Jahre mein Thema. Allerdings so perfekt getarnt, dass ich es nicht einmal bemerkte. Wenn ich Menschen kennenlernte, die zu Angst- oder Panikstörungen neigten, war es häufig ich, die sich ein spöttisches Lächeln verkneifen musste. Angst, pah … einfach nicht reinsteigern, dann klappt das schon!

Und es klappte wunderbar! Ein Mensch kam zu mir, machte klar, dass er mächtiger war als ich, machte mir klar, was er von mir erwartete – und ich funktionierte. Und zwar bevorzugt so, wie dieser Mensch das wollte! Und ich traf konsequenterweise in meinem Leben häufig auf genau DIE Menschen, die dieses Muster immer und immer wieder bestätigten und mit Leben füllten.

Schon als Kinder lernen wir, dass der einzig wirksame „Gegner“ gegen die Angst das Vertrauen ist. Mein Leben lehrte mich also, zu vertrauen … in jeden Menschen, den ich dafür imstande hielt, meinen weiteren Weg wirksam zu bestimmen. Dass diese Menschen das jedes Mal für ihre eigenen Zwecke ausnutzten, brauche ich hier nicht gesondert zu erwähnen, oder?

Im Nachhinein – also, um es genau zu sagen, seit heute, ist mir klar, dass Angst und der Umgang mit ihr lange Jahre mein Leben bestimmt hat. Eben genau so lange, wie es brauchte, Menschen kennen zu lernen, die es schafften, mir meine Angst zu nehmen!

Ich traf auf Menschen wie:

Ewald Schober, der mit seiner authentischen, liebevollen und herzenswarmen Art in mir die Hoffnung keimen ließ, dass nicht „jeder Coach nur an mein Geld will“.

Manfred Langhuber und Denise Auerswald, die halfen, diese geweckte Hoffnung zur Gewissheit werden zu lassen.

Silvia Meerbothe und Stefanie Ginzel, die – obschon schon „feste Mitglieder des LCC“ kein Problem damit hatten, dass der „ach so starke Neuling“ von jetzt auf gleich unter seinen Lasten zusammenzubrechen drohte und mir deutlich klarmachten, dass das, was ich als „neu“ und „peinlich“ erlebte, keinesfalls ein Grund zur Verurteilung sondern ein Grund zu helfen ist.

Sabine Schober und Manuela Krippner die bei meiner Transformationsaufstellung dann doch schon „eine harte Nuss zu knacken hatten“ und diese Aufgabe mit Bravour lösten.

Karl Graf von Andechs, der es schaffte, mir meine Fähigkeiten vor Augen zu führen und sich nicht zu schade dazu war, sich dazu selbst zur Verfügung zu stellen!

Und das sind jetzt nur einige derer, die in den letzten drei Monaten alles daransetzten, mir den Glauben an mich und die Menschen wiederzugeben. Denn meine „Herzensliste“ ist schon um einige Namen länger.  Jeder und jede die ich bislang beim LCC kennenlernen durfte, begegnete mir mit Offenheit und einer Herzenswärme, wie ich sie in dieser Form noch nicht kennengelernt hatte! Nicht nur ich durfte diese Erfahrung machen, die Schüler und ehemaligen Schüler – ja selbst die Gäste, die zum „Day of Change“ kommen. Sogar, wie ich vor ein paar Monaten, mit der Absicht „mir das einfach nur mal anzuschauen“ werden mit ebendieser Offenheit und ehrlichen Herzenswärme empfangen. Sie gehen als Freunde.

Und was hat all das jetzt mit dem oben erwähnten Unterbewusstseinsrefraiming zu tun?

Statt darüber jetzt seitenlang zu referieren, möchte ich Euch einladen! Von Herzen einladen, einmal einen Day of Change mitzumachen. Nutzt die Chance, alle diese vorgenannten Menschen und auch alle die, die ich jetzt nicht genannt habe, einmal persönlich zu erleben. Worte können nicht beschreiben, was die Lebensschule des LCC für seine Schüler verändert! Gebt Euch und Eurem Leben eine Chance auf eine positive Veränderung und erlebt es einfach selbst! Und wenn ihr nach Hennef kommt,  können wir gerne persönlich über alles reden, was sich schon bei mir getan haben wird! Denn das Leben bleibt niemals stehen, aber „rückwärts und bergrunter“ muss nicht sein! Auch nicht für Dich!

Gib Dir und Deinem Leben eine Chance auf Verbesserung!

Herzlichst
Britta Wisniewski