Persönlichkeitsentwicklung – Tacheles

Wie geht eigentlich Persönlichkeitsentwicklung? Ich mag jetzt mal Tacheles reden:

Keine Sänftenträger

Ich kann Dir sagen was es NICHT ist. Ein Buch lesen, ohne umzusetzen. Das ist keine Persönlichkeitsentwicklung, sondern das anhäufen von Wissen.

Sich entwickeln lassen. Nope. Das funktioniert nicht. Es kommt niemand, um Dich zu retten. Du darfst selbst arbeiten. Es wird Dich niemand den Berg rauf tragen.

Ich kann nicht, wohnt in der Ich-will-nicht-Straße

Lass Dir gesagt sein: Wenn sich Dein Leben nicht da hin entwickelt, wo Du hin willst, dann hast Du Sand im mentalen Getriebe. Wenn Du sagst: „Ich kann das nicht“, dann entspricht das schlicht nicht der Wahrheit. Du willst nicht! Grenzen stecken nur in unseren Köpfen. Oder wie willst Du mir erklären, dass ich OHNE BLASEN an den Füßen über 600 und 1000 Grad heiße Kohlen gelaufen bin. Und ohne Schnitte an den Füßen über Scherben. Was also genau kannst Du nicht?

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Manchmal sind Dinge, die wir nicht wollen aber viel subtiler abgelegt. Da gibt es Verknüpfungen in unseren Schaltkreisen, da würde unser logischer Verstand niemals drauf kommen. Die zeigen sich gerne dann, wenn wir etwas für unseren Erfolg tun wollen. Auf einmal stecken wir fest. Und wir kommen mit aller Willenskraft nicht dagegen an. Da haben sich Erfolg und Schmerz verknüpft. Sprich, wenn ich Erfolg habe gibt’s Schmerzen. Wie auch immer das geartet ist, es führt fast immer zu einem nicht förderlichen Muster. Wir sabotieren den Erfolg, den wir uns vom Grunde unseres Herzens wünschen. Dabei will uns das Unterbewusstsein nur davor schützen, den gleichen Schmerz zu erleiden, wie damals – als wir Erfolg hatten und gleichzeitig etwas schmerzhaftes erlebt haben. Dabei hat das eine gar nicht wirklich was miteinander zu tun.

Leider Aua

Persönlichkeitsentwicklung macht Spaß – und tut leider auch weh. Warum? Weil genau da hin geschaut werden darf, wo dieses Muster her kommt. Und darauf hat das Unterbewusstsein so gar keinen Bock. Weil das wird weh tun sagt es sich – allerdings gilt es ja, genau das zu vermeiden. Und deshalb machen wir häufig erst mal an anderen Themen rum. Wir erfahren immer wieder eine Erleichterung und auch im Außen ändern sich schon ein paar Dinge. Dann denkst Du:“Ha! diesmal hab ich’s!“ Nur um bei einer Gelegenheit zu bemerken, dass dieses EINE fiese Muster, dieses Programm immer noch läuft.

Gnadenlose Ehrlichkeit

sich selbst gegenüber ist hier gefragt. Oft sind es die Dinge, die wir vehement verneinen oder ablehnen, auch gerne an anderen Menschen, die als Wegweiser dienen. Bei mir war es das nach Aufmerksamkeit lechzen anderer Menschen, was mir komische Gefühle bescherte. Dazu fiel mir auf, dass immer, wenn es mir gut ging, ich mental in den Keller rauschte: Viel weinen und „ach, mir geht es ja so schlecht.“ Dahinter stand eine Verknüpfung aus der Kindheit. Die liebevolle Aufmerksamkeit meiner Mutter wurde mir immer dann zuteil, wenn ich krank war. Dann blieb sie zu Hause und ich war nicht alleine. Ging es mir gut, war sie abends weg.

Ergo war die Verknüpfung: Geht es mir schlecht – wird sich um mich gekümmert. Geht es mir gut, sprich bin ich erfolgreich – bekomme ich keine Aufmerksamkeit. Es kümmert sich wer.

So will ja keiner sein

Vor allem ich nicht 😀

Also, habe ich das für mich immer gaaanz weit von mir gewiesen. Bloß nicht hinsehen. ICH BIN SO NICHT! Einmal, weil ich so ein Verhalten bei anderen Menschen einfach ätzend fand und, logisch, weil ich dann ja an dieser alten Geschichte hätte rühren müssen.

Wunde reinigen

Als ich endlich bewusst hinsah, das Verhalten für mich liebevoll angenommen habe (schließlich war das ein kindlicher Teil), war ich in der Lage es abzustellen. Die eiternde Wunde, über die ich lediglich ein Pflaster geklebt hatte, wurde dadurch gereinigt und konnte endlich heilen.

Dein Begleiter

Dein Scout bei Deiner Bergtour ist der Coach oder der Trainer den Du wählst. Er zeigt Dir den Weg. Gehen wirst Du ihn die ganze Zeit selbst.

Und so ist es bei der Persönlichkeitsentwicklung

Du siehst hin. Du löst auf. Und dann – dann implementierst Du ein neues Verhalten. Fertig. Shift.

Dein erster Schritt

Ein Tag der Veränderung. Der Day of Change. Der tut auch nicht weh. Doch Du erfährst eine Menge über die Möglichkeiten. Dieser Tag ist spannend, unterhaltsam und, wenn Du es zulässt, Deine Eintrittskarte in ein glückliches, leichteres und erfolgreicheres Leben. Ich freue mich auf Dich. Klicke hier!

 

Ermutigung: Wertvolle Begleitung ins Selbstvertrauen

„Dem Mutigen gehört die Welt“, sagt man. Doch oft ist es gar nicht so leicht, aufrecht und „frohen Mutes“ durchs Leben zu gehen; es bedarf bei schwierigen Lebensumständen der „Kraft der Ermutigung“, das Vertrauen in sich selbst, die Sicherheit.

Was ist Mut, wozu brauche ich Mut?
Das Thema einer philosophischen Gesprächsrunde war: „Was ist Mut, wozu brauche ich Mut?“ Eine spannende Frage, denn nicht für alles brauche ich Mut. Viele Dinge, die andere für verrückt halten, mache ich einfach so. Handkehrum zögere ich, Dinge zu tun, die für andere selbstverständlich sind. Um gewisse Dinge zu tun, mutig zu sein, braucht es oft Ermutigung.

Sind wir mutlos, so sind wir schwach. Unfähig, Dinge wirklich anzupacken. Ohne Mut verspüren wir keine Freude, sondern nur Ängste und kommen aus der tiefsten Not. Wir wissen, dass wenn wir etwas aus der Not, aus der Notwendigkeit tun, nicht erfolgreich sein werden und dass das Scheitern vorprogrammiert ist. Darum ist es unabdingbar, die Menschen immer und immer wieder zu ermutigen. Ermutigen wir Kinder, es nach einem Scheitern nochmals zu versuchen, tadeln wir sie nicht bei  einer vergeigten Prüfung, bilden wir starke, mutige Menschen.

Was ist Mut? Ich denke, Mut ist der Motor zur Freude, der Motor des Lebens. Denn nur mit Mut kommen wir weiter, können wir das Leben geniessen.

Wozu brauche ich Mut?
Ich denke und spüre, dass vieles ohne Nachdenken und ohne Mut zu beweisen läuft. Ist dem so? Stehe ich vor einer Entscheidung, einen neuen Weg einzuschlagen, eine Ausbildung zu absolvieren oder es sein zu lassen und wie bisher weiter zu gehen, brauchen ich Mut für beides. Ich brauche mehr Mut, es zu belassen und stehen zu bleiben, als etwas Neues auszuprobieren. Beim Stehenbleiben bleibe ich im bekannten Umfeld und werde wieder die gleichen Erfahrungen machen wie zuvor. Dazu brauche ich Mut, denn ich weiß, dass es nicht immer gut geht, dass schmerzhafte Momente kommen werden.

Beim Neuen brauche ich auch Mut, aber weit weniger, denn hier reizt mich das Abenteuer. Ich weiß, nur wer neue Gedanken denkt und neue Wege geht, wird neue Dinge erleben. Meine Erfahrungen zeigen mir. Bin ich mutig, steigere ich mein  Selbstbewusstsein, mein Vertrauen und das Wissen, dass alles möglich ist, dass ich immer gewinnen werden. Mit der Zeit kommt der Moment, da brauche ich keinen Mut mehr. Ab da wird es für mich selbstverständlich, Neues einfach auszuprobieren, mich in die Lust und Liebe zu begeben und es zu tun.

In welchem Kontext steht nun Ermutigung zu Mut?
Ermutigung ist ein positiver Akt, der ein starkes Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens auslöst. Durch das Ermutigen eines Menschen stärke ich ihn und steigere gleichzeitig mein Selbstwertgefühl. Meine Empathie und Liebe wächst. Aber was bedeutet es, andere zu ermutigen, ihnen Mut zu machen, weiter zu gehen und nicht stehen zu bleiben?

Ermutigen kommt von Mut, Mut erhöhen, steigern. Jemanden zu ermutigen, etwas trotz Angst und Zweifel zu tun, kann bedeuten, diesen Menschen zu begleiten. Es bedeutet, ihn zu stützen und zu halten, ihm das Gefühl der Sicherheit zu geben.  Er spürt, dass ihn nichts bedrohen kann. So erkundigt er neue Wege, erfährt plötzlich eine Befreiung und ein Glücksgefühl.

Er wird mutig, wo er zuvor scheiterte, es nochmals zu versuchen. Plötzlich stellt er mit Stolz fest, es klappt, „ich kann das“. Einen Menschen zu ermutigen, bedeutet für mich, einem Menschen zu einem neuen Leben zu verhelfen, ihm sein Selbstvertrauen zu stärken und ihm zu zeigen, wie schön und voller Liebe das Leben ist.

Selbstbewusste Menschen haben Vertrauen in sich und in andere Menschen. Mutige Menschen sind liebevoll, ohne Hass und Aggression, denn sie haben keine Ängste, auch nicht vor dem Unbekannten, dem nicht Fassbaren. Mutige, selbstbewusste Menschen sind erfolgreich und glücklich, warten nicht bis etwas geschieht, sondern ergreifen die Initiative und sind immer aktiv. Denn ein schöner Satz von Coach und Chancengeber Ueli Gertsch lautet sinngemäß: „Der Verlierer wartet auf den perfekten Plan, während der Gewinner seine Ideen unperfekt umsetzt“.

Wie steht die Zustandslehre zur Ermutigung?
Ermutigen ist ja Tun, positives Tun. Gemäss Zustandslehre beeinflussen sich die vier Aggregatoren Denken, Sprechen, Handeln (Tun) und Abspeichern (Unterbewusstsein, Gefühl) gegenseitig. Ermutigen beinhaltet weit mehr als nur das Tun.

Unterstütze ich einen Menschen, so sind meine Gedanken in einer positiven Hochform. Ich denke mit ihm, male mit ihm die schönsten Bilder seine Vorhaben aus. Gleichzeitig nehme ich alle Energie aus seinen Ängsten und Sorgen. Dadurch ist meine Sprache klar und positiv. Meine Worte sind stützend und natürlich voller Lob.

Die Handlung – das Tun – wiederum ist ebenfalls offen und voller Freude, egal ob ich einen Mitmenschen am Arbeitstisch, im Auto oder in der Natur ermutige. Dies wiederum wirkt sich auf mein Bewusstsein, die Abspeicherung, aus. Die Freude und das Vertrauen, das ich dem Menschen weiter gebe, strahlt zu mir zurück und erfüllt mich mit Liebe und Freude.

Fazit:
Ermutige jeden Tag mindestens einen Menschen! Lobe und fördere ihn. Nach wenigen Tagen wird das einen Automatismus auslösen und Du wirst nur noch Freude empfinden. Diese wunderbaren Gefühle der Liebe und Freude werden sich auf den Zustand auswirken, das Leben wird stressfrei. Ängste und Sorgen verschwinden und nichts und niemand kann mich daran hindern, glücklich und erfolgreich zu sein.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Ermutigen? Wurdest Du selbst schon ermutigt? Oder ermutigst Du andere? Berichte mir gerne in den Kommentaren davon!

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