Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926

Der Advent und ich

Das Wort Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft, damit ist in der christlichen Tradition natürlich die „Ankunft des Herrn“ Jesu Christi gemeint und bezeichnet die Jahreszeit, in der sich die Menschen auf das Fest der Geburt Jesu vorbereitet, in der sie das Kommen erwarten. Das Kirchenjahr beginnt.

Dieser Advent 2019 ist auch für mich wieder eine ganz besondere Zeit der Ankunft. Ja, ich bin wahrlich angekommen. Jetzt. Und ganz. Ich bin angekommen in meiner Stärke, in meiner Kraft, in meinem Licht und in der Liebe. So wie Rilke es für den Baum in seinem Gedicht beschreibt, hat mich diese Ahnung, die Vorfreude, das Hinauslauschen in die liebevolle Welt mich in mir „lichterheilig“ werden lassen. Auch ich strecke meine „Zweige“ hin und bin bereit: für mein selbst-bestimmtes Leben in Herrlichkeit, für das Glück, das ich allzeit gerne und voller Liebe bereit bin, an alle weiterzugeben, die ebenfalls „ihre Zweige hinstrecken“ wollen und bereit sind für das Licht und die Kraft, das in Ihnen schlummert.

2017 etwa um dieselbe Zeit ließ unser Lehrer, Mentor, Trainer, Coach, Weltenliebender Ewald Schober für mich bei dem Weihnachts-Day of Change einen Spendentopf herumgehen im Saal, weil ich damals mir sicher war, dass ich in der Akademie des LCC (Life-Coaching-Center) die Ausbildung zum CR-Master machen will, obwohl ich außer Schulden keinen einzigen müden Cent dafür selbst erbringen konnte. CR heißt Collective Reframing, einer Abteilung innerhalb des LCC, die mit quantenphysikalisch und neurowissenschaftlich erwiesenen Methoden bereits viele „Wunder“ bewirkt haben, nachzulesen im „Unglaublichen Buch“, das leider momentan vergriffen ist … mit einem Bestseller kann das passieren … Neuauflage kommt demnächst.

Und was ist dann passiert?

Es war für mich wie ein Wunder. So viele Menschen – mehr als Hundert! – zusammen in einem Saal, die meisten davon für mich fremd und unbekannt, weil sie selbst das erste Mal bei einem solchen „Day of Change“ dabei waren. Im Topf waren fast dreihundert Euro gewesen, und weitere zweihundert wurden mir sogar noch überwiesen von lieben Menschen, die an mich und meine Vision glaubten.

Ja, es war der Tag der Veränderung. Es war mir wie Geburtstag, Weihnachten und alle guten Feste des Jahres an einem Tag! Dies hat mir in einer Macht verdeutlich, was für eine herzwarme, zusammenhaltende Gemeinschaft von Menschen sich hier versammelt. Und es hat mir begreiflich gemacht: hey, du bist nicht allein! Dir wird geholfen von vielen, wir halten zusammen, wir glauben an dich, wir stehen zu dir! Was für ein Erlebnis!

Es war für mich der Tag,der mich und mein Leben Grundlegend verändert hat. Den Spendentopf erklärte ich sofort zum Beginn für „reich SEIN“, zum Tag an dem ich begann zu lernen und zu begreifen, wie mächtig das eigene Gefühl direkt und unmittelbar die stoffliche Welt verändern kann.

Und schau, wenn das ICH das kann, wenn es so vielen gelungen ist, die sich im „Unglaublichen Buch“ zusammen gefunden haben, um ihr Glück zu beschreiben, wenn vielen Hunderten von Menschen, die bereits durch die LCC-Lebensschule ihr Leben verändern konnten … dann, JA, dann wird es auch dir gelingen! Vertraue darauf!

Und heute?

Diesen und alle bisherigen und kommenden Blogartikel schreibe ich in unserem Traum-Wunsch-Haus mitten im UNESCO-Welterbe oberes Mittelrheintal. Es ist unser Eigentum, und ich lebe hier nun schon seit mehr als einem Jahr! Ich sitze vor dem Fenster mit Blick auf eine wundervolle große Eiche, die unseren Freisitz beschattet im Sommer. Ein Haus, vor dem sich der Männergesangsverein trifft, um Liebe und Lachen im Ort zu besingen und wer hier „geliebt und gelacht, der sehnt sich von hier nicht mehr fort“ in selbst verdichteten und vertonten Weisen zu erklingen. Von hier schaue ich auf einige Dächer von Menschen, die uns von der ersten Sekunde an in ihrer Mitte aufgenommen haben, obwohl wir damals fast „aus heiterem Himmel“ nigelnagelneu hierher geschneit waren zur Kirchweih, zum Kerbe-Umzug 2018. Ein Dorf, in dem die Jugend bleibt und dafür immer wieder Wiesen und Felder zu Baugrund ausgewiesen werden. Und zwischen den Dächern hindurch schaue ich rüber nach Hessen, auf die andere Seite des Rheins, fühle die Energie von Väterchen Rhein heraufströmen zu mir und bin glücklich. Angekommen. Daheim.

Meine Akademie

Inzwischen bin ich bereits erfolgreiche pMCR (praktizierender Master of Collective Reframing und kam vorgestern von unserem ersten CR-Master Kongress zurück. Im Sommer legte ich die Prüfung als Life-Reframer (LR) und Unterbewusstseins-Reframer (UBR) nach Sabine Schober mit sehr gutem Erfolg ab, vorher die Ausbildung zum Berufungs-VLV-Coach (Vorgeburtliche Lebens-Vision).

Ich habe in diesen zwei Jahren Menschen kennen- und lieben gelernt, die denselben Traum haben, ähnliche Ziele, die sich vorstellen können, mit uns gemeinsam etwas aufzubauen, was zukunftstragend unsere Welt liebevoller, lichtvoller werden lässt. Meine Vision: ein Life-Reframing-Center Mittelrhein ins Leben zu rufen rückt näher. Und damit die Möglichkeit, meinen Beitrag zu leisten, dass dieses und ähnliche Wunder jedem Menschen offen stehen, der sich glücklicher und damit automatisch erfolgreicher zu werden erträumt.

Ankunft – Advent

Ja, ich bin angekommen, zusammen mit meinem geliebten Seelenparter und Mann Josef Greckl, der mit mir denselben Weg geht und gleichzeitig die Akademie-Ausbildung zum Speaker/Trainer mit mir gemeinsam besucht.

Er ist unter anderem bereits LCC-Kombinatorik-Coach. Kombinatorik ist genau die Methode, die diese unbeschreibliche Entwicklung in mir, in uns beiden herbei geführt hat. Kombinatorik verstofflicht im Prinzip genau die Kraft des Advent, die Kraft der Vorfreude und des Erwartens, um das eigene SEIN zu durchlichten, zu durchlieben, zu durchglücken.

Komm mit!

Ich feiere meinen/unseren ganz individuellen persönlichen Advent. Komm mit zu Deinem Day of Change.

Komm und hole es dir, sichere dir ein Freeticket zu diesem Tag, der dein Leben verändern wird!

Advent – möge auch deiner kraftvoll, liebevoll, lichtvoll SEIN ♥

Alles Liebe

Ursula von Liebenstein

Magic Moments

Delle

Wem ich auch begegne
immer fühle ich
die Herzen sagen:
Du hast eine Delle

du bist anders
anders als ich
anders als die anderen
ein hässliches kleines Entlein
ein Elfenbeinturmwächter
ein fliegender Vogel
eine Traumtänzerin
eine Wortklauberin
eine kleine Bärin
ein Traumengel
eine Schnecke
eine Schlange
eine Eremitin
ein Pummel
ein Schwan
ein Wurm
ein Zwerg
eine Hexe
ein Adler
eine Fee
eine

???
Mohnblume

(UvL 2007)

Best of Ursulas Magic Moments

„Die Mohnblume ist für mich die Lebenslust, Hoffnung, von mir aus auch Energie, Verlangen, Libido. Sie stirbt nicht wirklich, gänzlich, wird nur durch Depression, Verausgabung oder schlichten Alltagstrott in tiefen Schlaf versetzt, keinen der Albträume, wo einem die Drud auf der Brust hockt, sondern einen Erholungs-, Regenerier-, Wiederkraftauftanken-schlaf, aus dem man aber nicht von selbst, automatisch, wieder aufwacht. Sperr die Blume in einen lichtlosen Keller – sie wird nie mehr erblühen, genauso wenig wie das menschliche Wesen, das keine Zuwendung, keine Anregung, keinen Ansporn erfährt. Man braucht schon einen Schubser, wie die Mohnblume den Sonnenaufgang, um mit neuer Euphorie, Charme, Aus-Strahlung als winziges, aber unbedingt notwendiges Teil die Welt zu gestalten, bis man erschöpft, ausgezehrt, entkräftet, vielleicht auch frustriert und deprimiert, in den Heilschlaf zurückfällt. Lass dich einschneien, abregnen, von der Sonne ausdürren, vom Wind verbiegen, aber bleib dir selber treu; lass dich nicht umpflanzen in eine Umgebung, die dir nicht entspricht, und schon gar nicht von deinen Wurzeln trennen, deinem ureigensten Wesen, sonst verwelkt die schönste Blüte binnen kürzester Zeit unwiederbringlich, verlierst du deinen Charme, deine Aus-Strahlung, dein gewinnendes Wesen endgültig. Schönheit kommt von innen!“

Das schrieb mir Joe damals, als wir uns kennenlernten, auf mein Mohnblume-Gedicht … Das ist heute plötzlich wieder ganz und gar präsent, hüllt mich in einen warmen Mantel der Liebe, des Glücks, der Dankbarkeit: dieser mein „Best of Ursulas Magic Moments“ ist und bleibt mein Anker, mein Rememberpoint für die Kombinatorik  und bringt damit diese prickelnde Magie wieder und wieder in meinen Tag.  Immer wenn ich schnippse.

Damals als ich zum LCC kam …

… vor rund zwei Jahren, fühlte ich mich klein und armselig, vor allem im finanziellen Bereich, weil ich nach dem Schlaganfall 2008 mein So-Sein gefühlt verloren hatte … und seitdem nur noch kleine Rente bezog. Es hatte mich immer wieder tief in meinem Selbstwertgefühl verletzt, wenn ich etwas buchen oder anschaffen wollte, aber es mir nicht leisten konnte mit meiner da noch als aberwitzig empfundenen 850-Euro-Erwerbsunfähigkeitsrente (schon dieses Wort allein schnürte mir die Kehle zu) … manchmal hatte ich dann Herzklopfen, oder sogar ein Engegefühl auch im Herzen, mitunter Bauchweh oder sogar Durchfall, ich bekam schwitzende Hände, oder ich hatte sogar Tränen in den Augen. Manchmal spüre ich dabei auch, wie mir der Atem stockte, wie ich wütend wurde. Ich mochte zu dieser Zeit in solchen Situationen am liebsten schreien und toben oder alles hinschmeißen. Es kam vor, dass ich nachts nicht einschlafen konnte, weil mein Hirn keine Ruhe fand und im Kreis dachte, wenn ich etwas unbedingt machen oder haben wollte, es mir aber nicht leisten konnte, oder wenn eine Zahlungsaufforderung für irgendetwas daherkam und ich es nicht bezahlen konnte. Es gab in meinem Leben immer wieder solcherlei finanzielle Desaster, unter denen ich sehr gelitten hatte.

Stop it!

Auch diese über Jahre tief in meinem Innersten rumorende Stimme, die gerne mein intuitiv richtig Erspürtes und Gefühltes und im Herzen Wissendes in Frage stellte und mich so oft in meinem Leben verunsichern wollte, ihr habe ich konsequent geboten, still zu sein! Nichts und niemand bestimmt meinen Gefühlszustand, außer ich selber!

„Oh, du mein Unterbewusstsein, hast schon wieder einen Vorschlag aus den Tiefen meines vergangenen Lebens rausgekruschtelt? Ha! nene, dieser gefällt mir nicht, ich habe einen viel besseren, den will ich in Zukunft STATT DESSEN IMMER haben!“ sage ich … lasse Robbie Williams durchs Haus dröhnen, gröle mit (singen mag ich es nicht wirklich nennen in solcher Lautstärke) visualisiere diesen meinen „Best of Ursulas magic moments“ solange, bis mein ganzes SEIN davon durchdrungen und durchlichtet und durchfreut ist, schnippse mich ein (Kombinatorik nach Ewald Schober) und damit kann ich so ziemlich alles drehen. DANKE EWALD! Und was sich nicht sofort dreht? Da habe ich das sichere Wissen, die Ge-wiss-heit, es wird sich drehen, in Bälde! … und damit stellt sich dann augenblicklich auch die not-wendige Geduld ein mit einem dankbaren, vertrauensvollen, selbst-liebe-vollen Fühlen

DA! Hast du es gesehen? DA! Da war er wieder, mein wohlvertrauter Widerstreit zwischen Fühlen und Denken, zwischen Herz und Kopf … Verbunden mit der Frage: will ich das überhaupt? Diesen Überschwang der Gefühle? Dieses „durch die Decke boosten“??

STOPP!!! Kopf sei still! Diese Denke ist überholt! Unterbewusstsein schweig! Reptiliengehirn-Modus aus! Das will ich nicht mehr! Das brauche ich nicht mehr! Niemand braucht so etwas!

Gefühl ist eine Entscheidung!

“I love my life, I am beautiful, I am magical, I am me!!!” schreit mein Herz mit Robbie Williams

Paradigmenwechsel … tut manchmal weh … aber lässt sich nicht mehr aufhalten, wenn einmal ins Rollen gekommen … Es ist was es ist, sagt die Liebe. Paradigmenwechsel! Dieselbe Situation fühlt sich als Ur-Sula-Sonnengöttin im Rückblick meist gänzlich anders an: was für ein Segen, ich war stets geborgen und umsorgt! Wenn eine größere Ausgabe zu erwarten war, sorgte mein Leben für mich und schickte mir rechtzeitig das nötige Geld, um es ohne große Not bezahlen zu können. Durch mein So-Geworden-Sein kann ich heute die Sein, die ich liebe.

Glücklich SEIN und Dankbarkeit

Und jaaaa, auch diese klammheimliche Freude „wie geil wäre das denn, wenn sich wirklich auflösen, wirklich drehen würde, was mich plagt“ ist längst nicht mehr klammheimlich, und ist auch kein Konjunktiv mehr, sie ist ein leuchtendes Strahlen geworden, wie die Sonne am Himmel wärmt und durchlichtet es mein alltägliches Sein … ganz ohne das anfangs unterschwellige ungläubige fragende Gebrummel, verbunden mit einem merkwürdigen Schamgefühl beim einen und anderen Teilaspekt. Jetzt sind wir reich, mein Joe und ich, inzwischen hat jede meiner Zellen diesen Zustand „ich bin reich – ich bin mächtig – ich bin erfolgreich“ und vor allem dieses Gefühl: „Ich bin meine Sonnenkönigin“ eingeatmet und inhaliert.

Glücklich SEIN ist eine Entscheidung!

ich bin Glücks-Gebärende, Gefühlsalchemisten-Geburtshelferin, Liebeskeim-Züchterin, Liebe-Verteilerin, Freuden-Hebamme, Hirn-Dünger, Herz-Erfrischer, Herzgedanken-Fühler, Lachtrainerin, Magic-Moments-Finderin, Magic-Facilitiy-Managerin, Ich-Entwicklungshelferin, Beredungs-Transformatorin, Stein-der-Weisen-Putzerin, Freuden-Sonnenstrahlen-Versprüherin, Wunder-Gebärende, Neue-Welt-Erschafferin und Kreativ-Direktorin

WAS passiert denn gerade alles mit mir???

Glücklich SEIN ist ein Gefühl! Mein Gefühl ist eine Entscheidung! Und ich habe sie unumstößlich getroffen:

Ich BIN die ICH bin, und weil ich mich wieder liebe, bin ich unsagbar dankbar. Und glücklich. Dankbar meinem Leben, das mich zu der werden ließ, die ich BIN. Dankbar Ewald Schober und dem LCC, durch die ich es wieder entdecken und fühlen kann. Glücklich, weil ich es so bestimme und entscheide. Ich habe mich von der Re-aktion emanzipiert.

Ja, so ist es! Ich bin meine Sonnengöttin! ICH BIN die Liebe meines Lebens, erfolgreich, angesehen, geschätzt und geehrt. Und das Leben muss mir folgen! Warum? Weil es meine Wahrheit ist, und die Wahrheit hat die Eigenschaft, sich zu bewahrheiten.

Glücklich SEIN ist eine Entscheidung!

Triff Du sie auch!

Den ersten Schritt musst Du alleine gehen, Du musst Dich entscheiden und zu Deinem Tag der Veränderung kommen! Komm und erfahre

Das Geheimnis vom GLÜCKLICH SEIN

Dein nächster Day of Change

Von mir bekommst Du dafür ein Freeticket.

Von uns allen eine Gemeinschaft, die für Dich eine Gemeinschaft fürs Leben werden kann – gemeinsam, glücklich, erfolgreich, liebevoll, dankbar.

Ich freu mich auf Dich

Alles Liebe

Ursula von Liebenstein

Ut ameris, ama!

Da habe ich den Salat

„Krankheitsdeutungen zur Bewertung anderer Menschen zu missbrauchen ist ein Mißverständnis in mehrfacher Hinsicht. […] Genausogut könnte man den Betroffenen zu ihrer Krankheit wegen der darin enthaltenen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten gratulieren. […]  Auf der körperlichen Ebene kann jeder deuten, nämlich mit dem Finger auf die Stelle, die ihm Beschwerden macht.“ (Rüdiger Dahlke 1992/1999, Krankheit als Sprache der Seele, S. 18-19)
 

Sprache der Seele bestimmt

Ist denn mein Körper wirklich die Sprache meiner Seele? Was passiert denn da, wenn sich plötzlich aus heiterem Himmel Wolken Bilden, es hier und da und dort ziept und zwickt und zwackt? Will mir das etwas sagen?

Natürlich habe ich das über Jahrzehnte gedacht. Mein Körper weiß viel schneller als ich, was gut für mich ist, sagte ich mir. Und: wenn ich meine Seele nicht ernst genug nehme, mein Gefühl übergehe und einfach drauf los lebe … dann … ja, dann zeigt mir mein Körper Grenzen auf, zeigt mir durch eindeutige Sprache, wo es hakt, welche Themen angesagt, angezeigt sind. Wenn ich von etwas die Nase voll hatte bekam ich schnupfen, wenn ich jemand etwas husten wollte bekam ich genau diesen, Kopfzerbrechen machte mir Kopfweh, vor Angst konnte ich durchaus in die Hose machen.

Stimmt das denn überhaupt?

Wahrscheinlich schon. Mit großer Wahrscheinlichkeit stimmt es. Weil ich es geglaubt habe. Durch meinen Glauben daran habe ich es erschaffen. Es ist entstanden, weil ich davon überzeugt war. Dadurch ist es zu meiner Wahrheit geworden. „Jede Wahrheit hat die Eigenschaft, sich zu bewahrheiten“, sagt Ewald Schober, der nicht nur zum europäischen Trainer des Jahres 2010 gewählt wurde, sondern in meinem Denken-Fühlen-Handeln-System inzwischen Trainer des Jahrhunderts geworden ist.

Von ihm habe ich gelernt, dass mein Unterbewusstsein 0,2 bis 2 sec. schneller ist als mein Bewusstsein. Und dass im Grunde genommen mein Bewusstsein die PR-Stelle des Unterbewusstseins ist … also nicht die Regierung, sondern „Regierungs-Sprecher“, solange ich mich selbst noch als Re-agierende definiere. Oder wieder in diese Re-agierende Rolle zurück falle.

Vorgestern – gestern …

… signalisierte mir mein Körper Schmerzen, im Knöchel, im Knie, in der Hüfte, eigentlich in den unterschiedlichsten Gelenken … ganz typisch für einen Schub der rheumatoiden Arthritis … ja, da habe ich also den Salat.

Früher habe ich mich in solch einer Situation gefragt, was es mir sagen will. Ich hätte mir meine Symptome angeschaut und nach möglichen Ursachen geforscht, wieso ich dadurch nun zwei Tage hintereinander an etwas nicht teilnehmen konnte, was mir überaus kostbar ist: am Schwiegertochter-Geburtstag und am Day of Change, meinem monatlichen Highlight. Er ist eines meiner Meisterwerkzeuge, um mein sonnengöttlich-bestimmtes Sein aufzutanken, zu leben und auszustrahlen.

Ganz bestimmt …

… hätte ich mich gefragt, ob ich im Juni doch richtig gehört hatte, als ich dieses vorige Rezept für die wöchentlichen Spritzen abgeholt und im Hintergrund jemand eine andere schalt „du kannst doch das nicht einfach auf die Fensterbank stellen“ und fühlte, dass die Umverpackung nicht kühl war. (Biologika sind nicht nur schweineteuer, sie sind auch „tot“ und unwirksam, wenn die Kühlkette unterbrochen wird). Ich hätte mir gesagt, dass ich mich wohl doch nicht getäuscht hatte, als es mir so vorkam, dass die letzten drei Wochen keine Wirkung von der Spritze ausging. Vielleicht hätte ich sogar noch angenommen, dass zwischenzeitlich für einige Tage Stromausfall gewesen sein könnte, weil auch Spuren beim Gefrierfach zu sehen waren, die ich gedankenfrei beseitigt hatte.

Ich hätte mir vielleicht sogar die Frage gestellt, ob es möglicherweise daher kommen könnte, weil mir vor einer Woche jemand gehörig die Butter vom Brot schlecken wollte, weil jemand mit Nachdruck und recht unsensibel in mein sonnengöttliches Universum eingedrungen war, weil jemand versucht hatte, in meinem Garten zu sch…einen. Vielleicht hätte ich sogar zu mir gesagt: da ist jemand, der einen Stein in deinen Garten wirft und du hast nicht einen Brocken zurückgeworfen … und von daher kommt nun eine Reaktion dieser Autoimmun-Erkrankung, die vor Jahren diagnostiziert wurde: rheumatoide Arthritis. Mein Immunsystem erkennt meine Gelenke (meine Beweglichkeit?) nicht als zu mir gehörend, als wären es Frendkörper, weil ich durch Fremdeinflüsse nicht in Bewegung komme? … Ja, früher hätte ich mir solche und ähnliche Fragen gestellt.

Und wer bestimmt heute?

Heute weiß ich, dass Verrat an einer anderen Person schlimm ist, aber dass Verrat an mir selber einem Hochverrat gleichkommt. Ich weiß auch, dass mein Unterbewusstsein eben sehr viel schneller Lösungen parat hat als ich solche bewusst erschaffen könnte. Um derart immens schnell sein zu können greift das Unterbewusstsein auf alles zurück, was es gespeichert hat, was ich selbst mit meinen Sinnen jemals erlebt habe. Dafür hat es sich ganze Speichersysteme angelegt, und bedient sich dieser: da sind Programme, die ich mir selber durch wiederkehrende Erlebnisse erschaffen habe, was mir von anderen oder von mir selber eingeredet wurde (Beredungen), vor allem aber hochemotionale Erlebnisse, Traumen, Schocks haben da ihre Wirkungen, und davon strotzt ja meine Biografie. Und … ich hab das in früheren Artikeln schon ausgeführt … auch das Reptiliengehirn mit all seinen „überlebe!“-Strategien.

Dass nun also mein Unterbewusstsein in Windeseile meinen Körper als Sprechwerkzeug heranzieht ist also nicht weiter verwunderlich, habe ich ihn doch Jahrzehnte lang ausdrücklich dahingehend programmiert. Ich habe ihn als Sprachrohr meiner Seele definiert. Mein Sein war demnach im Regelfall eine Wahl, die mein Unterbewusstsein getroffen hatte, bis ich vor einem Jahr eine bewusste andere Entscheidung traf. Und verrückterweise habe ich mich davon nach einem Jahr LCC-Glücksturbo-Flow wiederum aufs Glatteis führen lassen. Ich habe doch tatsächlich versucht, mit Verstandesdenken zu begründen, zu argumentieren, zu untermauern, warum mein Unterbewusstsein seine Wahl und Entscheidung getroffen hat.  Wie ein „Regierungs-Sprecher“. Nicht wie eine, die das Sagen hat.

Die Wahl bestimmt dein Sein

Sein. Das ist ein reiner Geisteszustand. Es ist eine Wahl, die vordem mein Unterbewusstsein getroffen hat. Da aber jede bewusste Entscheidung über der unterbewussten steht, kann ich jederzeit jede „Rolle“ im Spiel des Lebens spielen, für die ich mich entscheide, die ich wähle … und Sprechen, Denken, Handeln passen sich dieser Wahl an.

Durch immer wiederkehrendes wählen meines gewünschten Seins-Zustandes programmiere ich mein Unterbewusstsein um, formatiere ich die Festplatte neu! Die Krux ist nur, dass wir nur das wählen können, was wir auch glauben können! Natürlich kann ich kurzfristig, für einen Tag, jegliche Rolle für mich auswählen, die ich sein will. Spielerisch, mit Spaß und Freude kann ich jederzeit „so tun als ob“ … aber längerfristig und dauerhaft wird mir nur gelingen, was ich glauben kann zu sein. Ich hatte diese Wahl getroffen, vor einem Jahr … und beibehalten …

Jeder Mensch kann nur das für sich übernehmen, was für ihn passend und stimmig ist. Alles was für dich stimmig ist, kannst du erreichen. Die Kunst ist es, sich förderlich zu bestimmen, ohne zu schwindeln, ohne sich selbst anzulügen. Die Quantenphysik sagt, alles im Leben bestehe bereits. Durch die Wahl bestimme ich, was für mich wirklich ist, was sich in meinem Leben als Realität zeigt, welche Rolle ich spiele, wie mein „Film“ heißt.

„Ohne Bühne und Schauspieler macht kein Theaterstück Sinn, ohne Kostüme wäre es zumindest peinlich, und ohne Beleuchtung müsste der Sinn im Dunkeln bleiben.“ (Dahlke 1992/1999, S. 28)

Die Bühne bestimmt das Leben

Jede Rolle, die ich glaubhaft für mich definiere, wird zu meiner Realität. Und das Leben wird mir immer wieder die Bühne erschaffen, in der ich genau diese Rolle spielen kann.

Diese von mir selbst definierte Rolle muss sich zeigen, wenn ich sie für mich glaubhaft betreten habe, und mein Bühnenvorhang im Leben wird dafür so lange geöffnet sein, bis ich für mich eine andere Rolle bestimme. Aber beachte: das Leben bestätigt dich immer in deinem Gefühl. Du kannst nicht erreichen, was du nicht glaubst zu sein.

Das heißt zum Beispiel auch: der Kranke will gesund sein. Dadurch bestimmt er sich aber genau als Kranker … verstehst du?

Und: das Leben bietet dir auch immer wieder die Möglichkeit, dich in deiner Rolle zu bestätigen, durch Situationen, wo du erneut die Entscheidung treffen darfst: bleibe ich in meiner Rolle? Immer wenn ich mir etwas bewusst ansehe, verliert das Unterbewusstsein. Alles in meinem Leben, was ich mir bewusst ansehe, hat dadurch die Chance, sich aufzulösen.

Oder überlasse ich wieder dem Unterbewusstsein das Feld? Alles das, dem ich mich widersetze, was ich ignoriere, bleibt bestehen, wird vom Unterbewusstsein übernommen und geregelt, wird dadurch stärker und mächtiger (weil schneller als das Bewusstsein). Ich brauche also ein stimmiges, zu mir selbst ehrliches, authentisches, freudiges, lustvolles Gefühl zu meiner „Sache“, und werde darin immer wieder bestätigt.

Telepathie und andere Wunder

Der Amerikaner Conden ließ seinerzeit im Rahmen seiner Forschungen Filmaufnahmen machen von miteinander kommunizierenden Menschen. Dabei stellte er heraus, dass beide im selben Augenblick durch winzige, sogenannte Mikrobewegungen verbunden sind, und dass sich dieses miteinander schwingen bei allen Menschen zeigte (mit Ausnahme autistisch erkrankter Kinder). Die Quantenphysik bestätigt inzwischen, dass Raum und Zeit keinerlei Rolle spielen, wenn Botschaften vermittelt werden. Gefühle sind reale, wahrnehmbare, mächtige Werkzeuge des Erschaffens und übermitteln sich dem anderen augenblicklich! Mit Deinem Gefühl veränderst du deine Welt.

Was ich fühle, ist für andere unmittelbar wahrnehmbar. Es tut seine Wirkung. Und genauso ist es ja umgekehrt auch, es ist für mich wahrnehmbar, was jemand fühlt … und es ist meine Entscheidung, jeden Augenblick neu, diese Wirkung anzunehmen oder mich dagegen zu entscheiden, wirken zu lassen was von außen kommt, meine Bühne vom Unterbewusstsein gestalten zu lassen.

Was habe ich also jetzt für mich bestimmt?

Beim incredible Game (das ist eine Erweiterung und Fortführung des Game, bei dem jede/r nach dem kostenlosen Day of Change für vier Wochen ebenfalls kostenlos per whatsapp teilnehmen darf) hatte ich mich in meiner Mitte als Ur-Sulis, meine Sonnengöttin, bestimmt. Und vor einem Jahr, das hatte ich ja beides schon im vorigen Artikel erzählt, hatte ich mich als Ursula von Liebenstein definiert, meine eigene Fürstin, die mein eigenes kleines (Familien-)Fürstentum regiert und gestaltet …

… und vorige Woche kam die Bühne, um mich in meiner Rolle zu bestätigen … oder wieder dem Unterbewusstsein das Szepter in die Hand zu geben und wieder in die Rolle der Jahre vor meiner Begegnung mit dem LifeCoachingCenter zurück zu fallen.

Was soll ich sagen … habe ich es so bestimmt?

… ja, ich habe wohl kurzfristig eine Woche lang immer mal wieder meine Rolle verlassen … und bin dem Unterbewusstsein auf den Leim gegangen. Das wird mir jetzt bewusst. Aber damit ist ab sofort wieder Schluss! Ab heute werde ich wieder täglich meinen Zustand selbst bestimmen:

Ich bin

mutig und frei … Ur-Sulis, meine Sonnengöttin

Ut ameris, ama!

Ja, das ist eine für mich sehr glaubhafte, sehr stimmige Option, denn ich lebe sie nun bereits ein Jahr im Flow. Nichts und niemand bestimmt meinen Gefühlszustand, außer ich selbst! Ich, nicht mein Unterbewusstsein, ICH BIN.  Heute jedenfalls bin ich wieder die den Sonntags-Artikel schreibt ♥

Und Du?

Willst auch Du endlich aufhören, immer nur aus dem Unterbewusstsein heraus zu re-agieren? Willst Du selbst bestimmen, was Dich freut, was Dich ärgern darf, was auf Dich einwirken darf und was nicht? Was Dir begegnet, welche Situationen daherkommen, wie andere Menschen sind oder denken und handeln, kannst Du nicht bestimmen. Wie es auf Dich wirkt, was es mit Dir macht schon. Das ist Deine eigene Entscheidung.

Also komm zum nächsten Day of Change … Du kannst wählen zwischen Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Mach Dich auf, betrete Deinen Weg zu einem liebevolleren Selbst.

Ganz herzlichen Gruß

Ursula von Liebenstein

Ut ameris, ama!

 

 

 

Wenn man hinter die Fassade blickt

Wer kennt sie nicht? Die Menschen die laut verbalisierend kundtun, was sie alles tun, was sie alles können und wie sehr sie andere entlasten. Dass ohne sie gar nichts läuft. Dass, ohne sie, alles den Bach runter ginge…

Bitte sieh mich doch endlich!

Aus der Beobachtung meiner selbst, sowie aus der anderer Menschen um mich herum, stelle ich fest: Je lauter und je mehr mit dem eigenen Tun herum gewedelt und getönt wird, umso größer ist das Geltungsbedürfnis der Person die wedelt.

Ich bilde da keine Ausnahme. Gleichwohl stelle ich fest, dass es sich beinahe komplett aufgelöst hat, dass ich anderen um die Ohren hauen muss, wie toll ich bin, damit sie mir ihre Anerkennung zollen. Früher war da immer dieses: „Ich muss was tun, damit die anderen mich sehen und vor allem muss ich laut sein – darauf hinweisen, was ich doch für eine hervorragende Mitarbeiterin bin – und was für eine starke Persönlichkeit und Heldin!“

Hinter der Fassade

sah es aber ganz anders : die ganze Bambule diente einzig und allein dazu, zu verdecken, als was für ein kleines, verunsichertes Würstchen ich mich doch fühlte. Am besten kann man es sich vorstellen, wie so einen kleinen Fiffi, der, wild kleffend, an den Beinen der umherstehenden Menschen hochspringt, damit man ihn streichelt.

Die Fehler der Anderen

Die wurden gerne von mir genommen, um mich in ein gutes Licht zu rücken. Es ging dabei nicht darum, den anderen ans Bein zu pinkeln, wenn ich auf ihre Fehler verwies – ich wollte zeigen, wie gut ich bin. Dass ich was kann. Und Fehler finden konnte ich gut. Außerdem war das eine wunderbare Ablenkung, um nicht hinzusehen, was an eigenen Baustellen zu beharken war. Ich brachte es sogar fertig, einem Beststeller Autor fünf Fehler in seinem Buch zu kredenzen und fühlte mich großartig dabei. Ich hatte ja wieder ein Stöckchen gefunden.

Mentale Größe – SelbstBEWUSSTSEIN

ist nicht laut. Das habe ich mittlerweile festgestellt. Früher habe ich gedacht, diese Menschen, die auf Seminaren so ruhig in den Reihen sitzen, die in den Pausen eher schweigsam dabei stehen und nicht ständig auf andere einreden, sind arrogant. Außerdem hatte ich häufig Angst, diese Menschen anzusprechen. Schließlich hatte ich den Eindruck, die hielten sich für was Besseres. Heute weiß ich: Sie sind präsent! Sie sind aufmerksam. Sie ruhen in sich und haben gar nicht das Bedürfnis, alles nach außen zu tragen.

In der eigenen Mitte

Sich seiner selbst bewusst zu sein, bedeutet nicht, besonders laut davon zu erzählen, wie toll man ist, weil man es möglicherweise gerne glauben möchte, aber es nicht fühlt.

Es bedeutet, sich seiner Fähigkeiten und ebenso seiner Schwächen bewusst zu sein und aus diesem Bewusstsein heraus zu handeln. Die eigenen Fähigkeiten und Schwächen zu kennen und zu akzeptieren. Sich voll anzunehmen und zu wissen, dass man richtig ist, wie man ist.

Immer öfter

merke ich, dass ich leiser geworden bin. Ich bin immer noch quirlig. Ich bin oft albern, wie ein Kind. Das ist aber was anderes. Das Gefühl der Selbstsicherheit, in mir zu ruhen und zu wissen was ich kann, oder halt noch nicht, ist warm und erfüllend. Manchmal gibt es Momente, da fühle ich mich wie ein Buddha – Und ich liebe es.

Sehen was gut läuft

Den größten Teil zu meinem neuen Selbstbewusstsein hat definitv die Life-Academy des LCC Life-Coaching-Centers mit seinem Day of Change beigetragen. Während andere Coaching Formate ständig darauf abzielen, an dem rum zu schrauben, was nicht richtig läuft, lernte ich hier zu sehen, was alles gut läuft. Dabei erkannte ich: es gibt an mir und meinem Leben ein Vielfaches an Positivem, während das Negative wie ein Pickel auf der Fläche eines Elfenatenrückens anmutet. Ewald Schober, den ich inzwischen als meinen Mentor ansehe, hat mich wunderbar spielerisch darauf konditioniert, im Wohlfühlmodus zu leben. Schön hier 🙂

Und weil es so schön ist

lade ich Dich ein, einen Day of Change mitzuerleben. Es ist noch niemand dümmer wieder raus gegangen 😉

Mit herzlichen Grüßen aus meiner Mitte,

Deine Silvia Meerbothe