Magic Moments

Delle

Wem ich auch begegne
immer fühle ich
die Herzen sagen:
Du hast eine Delle

du bist anders
anders als ich
anders als die anderen
ein hässliches kleines Entlein
ein Elfenbeinturmwächter
ein fliegender Vogel
eine Traumtänzerin
eine Wortklauberin
eine kleine Bärin
ein Traumengel
eine Schnecke
eine Schlange
eine Eremitin
ein Pummel
ein Schwan
ein Wurm
ein Zwerg
eine Hexe
ein Adler
eine Fee
eine

???
Mohnblume

(UvL 2007)

Best of Ursulas Magic Moments

„Die Mohnblume ist für mich die Lebenslust, Hoffnung, von mir aus auch Energie, Verlangen, Libido. Sie stirbt nicht wirklich, gänzlich, wird nur durch Depression, Verausgabung oder schlichten Alltagstrott in tiefen Schlaf versetzt, keinen der Albträume, wo einem die Drud auf der Brust hockt, sondern einen Erholungs-, Regenerier-, Wiederkraftauftanken-schlaf, aus dem man aber nicht von selbst, automatisch, wieder aufwacht. Sperr die Blume in einen lichtlosen Keller – sie wird nie mehr erblühen, genauso wenig wie das menschliche Wesen, das keine Zuwendung, keine Anregung, keinen Ansporn erfährt. Man braucht schon einen Schubser, wie die Mohnblume den Sonnenaufgang, um mit neuer Euphorie, Charme, Aus-Strahlung als winziges, aber unbedingt notwendiges Teil die Welt zu gestalten, bis man erschöpft, ausgezehrt, entkräftet, vielleicht auch frustriert und deprimiert, in den Heilschlaf zurückfällt. Lass dich einschneien, abregnen, von der Sonne ausdürren, vom Wind verbiegen, aber bleib dir selber treu; lass dich nicht umpflanzen in eine Umgebung, die dir nicht entspricht, und schon gar nicht von deinen Wurzeln trennen, deinem ureigensten Wesen, sonst verwelkt die schönste Blüte binnen kürzester Zeit unwiederbringlich, verlierst du deinen Charme, deine Aus-Strahlung, dein gewinnendes Wesen endgültig. Schönheit kommt von innen!“

Das schrieb mir Joe damals, als wir uns kennenlernten, auf mein Mohnblume-Gedicht … Das ist heute plötzlich wieder ganz und gar präsent, hüllt mich in einen warmen Mantel der Liebe, des Glücks, der Dankbarkeit: dieser mein „Best of Ursulas Magic Moments“ ist und bleibt mein Anker, mein Rememberpoint für die Kombinatorik  und bringt damit diese prickelnde Magie wieder und wieder in meinen Tag.  Immer wenn ich schnippse.

Damals als ich zum LCC kam …

… vor rund zwei Jahren, fühlte ich mich klein und armselig, vor allem im finanziellen Bereich, weil ich nach dem Schlaganfall 2008 mein So-Sein gefühlt verloren hatte … und seitdem nur noch kleine Rente bezog. Es hatte mich immer wieder tief in meinem Selbstwertgefühl verletzt, wenn ich etwas buchen oder anschaffen wollte, aber es mir nicht leisten konnte mit meiner da noch als aberwitzig empfundenen 850-Euro-Erwerbsunfähigkeitsrente (schon dieses Wort allein schnürte mir die Kehle zu) … manchmal hatte ich dann Herzklopfen, oder sogar ein Engegefühl auch im Herzen, mitunter Bauchweh oder sogar Durchfall, ich bekam schwitzende Hände, oder ich hatte sogar Tränen in den Augen. Manchmal spüre ich dabei auch, wie mir der Atem stockte, wie ich wütend wurde. Ich mochte zu dieser Zeit in solchen Situationen am liebsten schreien und toben oder alles hinschmeißen. Es kam vor, dass ich nachts nicht einschlafen konnte, weil mein Hirn keine Ruhe fand und im Kreis dachte, wenn ich etwas unbedingt machen oder haben wollte, es mir aber nicht leisten konnte, oder wenn eine Zahlungsaufforderung für irgendetwas daherkam und ich es nicht bezahlen konnte. Es gab in meinem Leben immer wieder solcherlei finanzielle Desaster, unter denen ich sehr gelitten hatte.

Stop it!

Auch diese über Jahre tief in meinem Innersten rumorende Stimme, die gerne mein intuitiv richtig Erspürtes und Gefühltes und im Herzen Wissendes in Frage stellte und mich so oft in meinem Leben verunsichern wollte, ihr habe ich konsequent geboten, still zu sein! Nichts und niemand bestimmt meinen Gefühlszustand, außer ich selber!

„Oh, du mein Unterbewusstsein, hast schon wieder einen Vorschlag aus den Tiefen meines vergangenen Lebens rausgekruschtelt? Ha! nene, dieser gefällt mir nicht, ich habe einen viel besseren, den will ich in Zukunft STATT DESSEN IMMER haben!“ sage ich … lasse Robbie Williams durchs Haus dröhnen, gröle mit (singen mag ich es nicht wirklich nennen in solcher Lautstärke) visualisiere diesen meinen „Best of Ursulas magic moments“ solange, bis mein ganzes SEIN davon durchdrungen und durchlichtet und durchfreut ist, schnippse mich ein (Kombinatorik nach Ewald Schober) und damit kann ich so ziemlich alles drehen. DANKE EWALD! Und was sich nicht sofort dreht? Da habe ich das sichere Wissen, die Ge-wiss-heit, es wird sich drehen, in Bälde! … und damit stellt sich dann augenblicklich auch die not-wendige Geduld ein mit einem dankbaren, vertrauensvollen, selbst-liebe-vollen Fühlen

DA! Hast du es gesehen? DA! Da war er wieder, mein wohlvertrauter Widerstreit zwischen Fühlen und Denken, zwischen Herz und Kopf … Verbunden mit der Frage: will ich das überhaupt? Diesen Überschwang der Gefühle? Dieses „durch die Decke boosten“??

STOPP!!! Kopf sei still! Diese Denke ist überholt! Unterbewusstsein schweig! Reptiliengehirn-Modus aus! Das will ich nicht mehr! Das brauche ich nicht mehr! Niemand braucht so etwas!

Gefühl ist eine Entscheidung!

“I love my life, I am beautiful, I am magical, I am me!!!” schreit mein Herz mit Robbie Williams

Paradigmenwechsel … tut manchmal weh … aber lässt sich nicht mehr aufhalten, wenn einmal ins Rollen gekommen … Es ist was es ist, sagt die Liebe. Paradigmenwechsel! Dieselbe Situation fühlt sich als Ur-Sula-Sonnengöttin im Rückblick meist gänzlich anders an: was für ein Segen, ich war stets geborgen und umsorgt! Wenn eine größere Ausgabe zu erwarten war, sorgte mein Leben für mich und schickte mir rechtzeitig das nötige Geld, um es ohne große Not bezahlen zu können. Durch mein So-Geworden-Sein kann ich heute die Sein, die ich liebe.

Glücklich SEIN und Dankbarkeit

Und jaaaa, auch diese klammheimliche Freude „wie geil wäre das denn, wenn sich wirklich auflösen, wirklich drehen würde, was mich plagt“ ist längst nicht mehr klammheimlich, und ist auch kein Konjunktiv mehr, sie ist ein leuchtendes Strahlen geworden, wie die Sonne am Himmel wärmt und durchlichtet es mein alltägliches Sein … ganz ohne das anfangs unterschwellige ungläubige fragende Gebrummel, verbunden mit einem merkwürdigen Schamgefühl beim einen und anderen Teilaspekt. Jetzt sind wir reich, mein Joe und ich, inzwischen hat jede meiner Zellen diesen Zustand „ich bin reich – ich bin mächtig – ich bin erfolgreich“ und vor allem dieses Gefühl: „Ich bin meine Sonnenkönigin“ eingeatmet und inhaliert.

Glücklich SEIN ist eine Entscheidung!

ich bin Glücks-Gebärende, Gefühlsalchemisten-Geburtshelferin, Liebeskeim-Züchterin, Liebe-Verteilerin, Freuden-Hebamme, Hirn-Dünger, Herz-Erfrischer, Herzgedanken-Fühler, Lachtrainerin, Magic-Moments-Finderin, Magic-Facilitiy-Managerin, Ich-Entwicklungshelferin, Beredungs-Transformatorin, Stein-der-Weisen-Putzerin, Freuden-Sonnenstrahlen-Versprüherin, Wunder-Gebärende, Neue-Welt-Erschafferin und Kreativ-Direktorin

WAS passiert denn gerade alles mit mir???

Glücklich SEIN ist ein Gefühl! Mein Gefühl ist eine Entscheidung! Und ich habe sie unumstößlich getroffen:

Ich BIN die ICH bin, und weil ich mich wieder liebe, bin ich unsagbar dankbar. Und glücklich. Dankbar meinem Leben, das mich zu der werden ließ, die ich BIN. Dankbar Ewald Schober und dem LCC, durch die ich es wieder entdecken und fühlen kann. Glücklich, weil ich es so bestimme und entscheide. Ich habe mich von der Re-aktion emanzipiert.

Ja, so ist es! Ich bin meine Sonnengöttin! ICH BIN die Liebe meines Lebens, erfolgreich, angesehen, geschätzt und geehrt. Und das Leben muss mir folgen! Warum? Weil es meine Wahrheit ist, und die Wahrheit hat die Eigenschaft, sich zu bewahrheiten.

Glücklich SEIN ist eine Entscheidung!

Triff Du sie auch!

Den ersten Schritt musst Du alleine gehen, Du musst Dich entscheiden und zu Deinem Tag der Veränderung kommen! Komm und erfahre

Das Geheimnis vom GLÜCKLICH SEIN

Dein nächster Day of Change

Von mir bekommst Du dafür ein Freeticket.

Von uns allen eine Gemeinschaft, die für Dich eine Gemeinschaft fürs Leben werden kann – gemeinsam, glücklich, erfolgreich, liebevoll, dankbar.

Ich freu mich auf Dich

Alles Liebe

Ursula von Liebenstein

Ut ameris, ama!

Selbst – bewusst – SEIN

Löffelbiegen PS 03.11.2018 Geländer

Eindrücklich wirst du mich spüren
wenn die Nacht anbricht
Eindrücklich wird meine Berührung sein
wenn wir uns lieben
Eindrücklich wird dein Traum sein
wenn ich nicht da bin
Eindrücklich wird deine Sehnsucht sein
weil ich Ich bin
Eindrücklich wird dein leises Rufen
in der Nacht verhallen
Eindrücklich wirst du mich hören
weil ich kein Traum bin

(2007, UvL)

Wer bist Du? Wer willst Du sein?

Diese Frage stellt uns Ewald Schober auf jedem 3. Premiumseminar im Jahr immer wieder, genau wie schon im Jahr davor und im Jahr davor … so auch 2017, als ich noch ein LCC-Seminare-Frischling war. Ja, wer bin ich? Und wer will ich Sein? Stimmt dies überein? Was davon ist Wirklichkeit? Welches ist meine Wahrheit? Und warum ist das alles so immens wichtig, dass man davon Jahr für Jahr ein Zweitages-Seminar füllen kann?

Definiere Deine „alte“ Lebens-Rolle

Mir hat sich diese Frage tatsächlich schon ein Monat früher gestellt, nämlich direkt nach meinem zweiten Day of Change (DOC) im Oktober 2017. Zwar war ich diesbezüglich damals schon nach dem ersten DOC mit dem Thema Liebe gewesen, aber so richtig durchgeschüttelt hat es mich dann beim Thema Lust im Oktober 2017, als mir ganz und gar deutlich geworden war, dass ich absolut keine Lust mehr hatte, Re-Aktions-Spielball dessen zu sein, was mir im Leben so begegnet, was von außen auf mich zukommt, was mein Leben mir für Szenarien vor die Nase setzt, welche Rollen es mir bietet. Und ich hatte nach 30 Jahren Trennungszeit auch die Nase voll, diesen ehelichen Namen zu tragen, mit dem sich so viel Leid und Schmerz und Unangenehmes verbunden hatte im Laufe der Jahre vor und nach der Trennung.

Schuh. Der drückte mich ganz gewaltig. War in diesen zwei Monaten damals zu eng, zu drückend geworden. Passte mir nicht mehr. Ein Schuh der drückt gehört einfach weg!

Das Leben ist Dein Wunschkonzert!

„Du bekommst nie was du willst, du bekommst immer das, was du glaubst wer du bist“ … sagt Ewald Schober. „Schau Dir an, wer du bist, wer du SEIN willst. Du kannst für einen einzigen Tag alles sein was du willst, als Spiel. Definiere dich neu, spiele es als eine Rolle im Film deines Lebens und dann schau was passiert.“

Das Leben IST dein Wunschkonzert, du bist dein Intendant, bist Schöpfer deines Lebens. Du kannst jederzeit neu definieren, wer du SEIN willst, wer du bist. Vor allem aber: du kannst jeden Augenblick von neuem deine Rolle erschaffen, kannst sie ergänzen, ausbauen, umformulieren. Dein Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Was also ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Was ist Realität?

Wirklichkeit ist das, was ich zu meiner Wahrheit mache, was ich als Rolle wähle. Daraus gestaltet sich die Realität. Es kommt niemals darauf an, was „richtig“ oder „falsch“ ist. Vor allem, weil solch eine Wertung ohnehin nicht in Stein gemeißelt ist, sondern sich jeden Augenblick verändern kann … was in der einen Situation richtig ist, könnte schon in der nächsten falsch sein. Also weg mit Wertung! Weg mit Urteil! Jede gewählte Wahrheit hat die Eigenschaft, sich zu bewahrheiten in Form der Realität, die sich in deinem Alltag zeigt. Wenn ich mir sicher bin in meiner Rolle, in der Macht die sie über mein Leben hat, wenn ich mir sicher bin, wenn ich authentisch bin in dem, was ich wähle, wird es mir gelingen.

Wer bin ich also? Wer will ich sein?

Ich hatte also vor ziemlich genau zwei Jahren den Schuh abgelegt, der mich drückte … Schuh … so ist mein bürgerlicher Name. Damals hatte ich beschlossen, für einen Tag die Fürstin von Liebenstein zu sein. Dieser eine Tag hat mein Leben in eine gänzlich neue Spur gebracht. Diese Ursula war ohne jegliche Vorbelastung. Das Motto derer von Liebenstein „Ut ameris, ama!“ hat sich augenblicklich so sehr in mein Herz gesenkt, dass es Teil von mir wurde, dass ich es aus jeder Pore meines Seins ausstrahlte. Es erfüllte mich und mein Denken, Fühlen, Sprechen, Handeln.  An diesem einen Tag wurde ich Ursula von Liebenstein … „I love my life“ lag mir Robbie Williams mit youtube-Schleife in den Ohren. Ja, an diesem Tag begann ich, mein Leben zu lieben.

Damit es auch mein Unterbewusstsein glauben konnte, kaufte ich mir bei ebay eine Urkunde zum Einrahmen, bestellte mir bei meinfoto.de mein Wappen zum Aufhängen, ließ Visitenkarten drucken, änderte meinen Mitgliedsnamen im Kunstverein in meinen neuen Künstlernamen, änderte meine Webseite und alle Internetauftritte auf diesen Namen … Und ja, zum Schluss hat es mir nicht nur mein Unterbewusstsein geglaubt, sondern auch mein Leben … Und: Ewald auch!

„Tun – Haben – Sein braucht Zeit, um zu einem Ziel zu gelangen. Sein – Tun – Haben braucht keine Zeit. Das funktioniert von jetzt auf dann, ad hoc, von einem Moment auf den anderen, wenn du eine authentische Wahl für deine Rolle triffst“. Ja, sie war sehr authentisch, für diesen einen Tag, dann für einen zweiten, und dann beschloss ich, dieses unbeschreibliche Gefühl, welches dadurch frei gesetzt wurde, für immer in mein Leben zu holen. Und aus dieser Seinsbestimmung heraus gelang mir beim Löffelbiegen dieser bezaubernde Löffel, den du oben im Titelfoto sehen kannst. Ich liebe ihn!

Eins mit mir selbst       SEIN

Aus dem Herzen Gutes        TUN

Einfach Glück  HABEN

(Haiku von Harald Lebender)

 

Ich BIN – das ist mein Lebens-Film

Stell dir das Leben als Film vor, als Rollenspiel. Du definierst für dich deine Rolle, die du einnimmst. Der Vorhang geht auf, und ab diesem Moment bist du in dieser Rolle. Dein Lebensfilm wird dir präsentieren, was zu dieser Rolle passt. Er wird dir entsprechende Statisten präsentieren, Mitspieler, das Drehbuch wird dem entsprechen. Und der Vorhang für genau DIESEN Film wird erst fallen, wenn du selber die Rolle verlässt. Wenn du dich neu definierst.

Die Bühne gibt dir immer die Möglichkeit zu demonstrieren, wer du glaubst der du bist. Du selbst holst dir immer wieder diese Bühne ab! Also träume groß!

Ich bin Ursula von Liebenstein … sie wurde in zwei Tagen gezeugt und in zwei Wochen incl. „Schwangerschaft“ ausgetragen und geboren. Nichts und niemand bestimmt meinen Gefühlszustand, außer ich selbst. Ich BIN! Und das ist meine Wirklichkeit, mein Lebensfilm, meine Rolle, mein Vorhang, meine Bühne.

  • Glück-Lich(t)
  • Eigen(t)-Lich(t)
  • Erfolg-Reich
  • Liebe-Voll
  • Zu-Frieden
  • Da-Sein
  • Kraft-Quelle

Und dann fällt plötzlich der Vorhang von ganz allein …

… was dann? Du hast dich definiert, deine Rolle gewählt, deinen Film bestimmt … und plötzlich fällt der Vorhang ohne dein Zutun? Tja, so ist das Leben! Die Lebens-Bühne gibt dir immer wieder die Möglichkeit, deine Macht zu demonstrieren … oder dein Versagen … immer wieder darfst du erfahren, wer du BIST. Bleibst du stark, bleibst du bestehen in deiner selbstgewählten, selbstbestimmten Rolle? Oder fällst du um, fällst du zurück in altvertraute, altbekannte Lebensrollen? Lässt du alte und überholte Programme bestimmen wie du dich fühlst? Oder bist und bleibst du dein Gefühlsalchemist?

Was heißt das denn für mich im hier und heute? Falle ich in diesem Moment zurück in das, was ich vorher war? Wieder zurück in die Opferrolle? Wieder zurück in das Programm „Reaktions-Spielball“ dessen was kommt? Oder bleibe ich in meiner definierten Rolle? Biete ich dem was kommt die Stirn? Gebiete ich Einhalt und sage stopp! ICH bestimme mein SEIN! Und wenn ich in diesem Moment schaffe, den Vorhang wieder hoch zu ziehen, meine Rolle weiter zu spielen, dann habe ich damit für meine Zukunft einen wichtigen Referenzpunkt geschaffen, der mir beim nächsten Vorhang hilft, in meiner von mir bestimmten Rolle zu bleiben.

„Das sind nur Momentaufnahmen, lass dich durch solche Momentaufnahmen (z.B. Schicksalsschläge) nicht aus der Bahn, aus deiner Rolle werfen“, sagt Ewald Schober … „es sind nur Situationen, in denen ich erfahren darf, wie groß und mächtig ich bin!“ und „reg‘ dich nicht über Kleinigkeiten auf, denn es gibt nur Kleinigkeiten“

 

Träume groß!

Was auch immer ich für mich bestimme, dafür bekomme ich die Bühne.

Das ist so. Immer.

Wenn ich zu mir sage „ich versuche, in diese oder jene Rolle zu schlüpfen“ … und stimmts?, wir sagen gerne und oft „ich versuche …“ – was passiert dann? Richtig! Wir werden vom Leben (oder nenne es Universum, oder das höhere Selbst, oder wie du es für dich stimmig nennen willst) immer in unserem Gefühl bestätigt … heißt dann logischerweise: das Leben wird uns immer und immer wieder in der Rolle derer bestätigen, „die versucht“, aber nie zum Ende, zum Erfolg gelangt … denn dann würdest du ja nicht mehr versuchen können!

Oder: „ich hoffe, dass dies oder jenes so und so ausgeht“ … gell, das kennst du auch? Na klar, das Leben präsentiert dir immer und immer wieder Situationen, in denen du hoffen darfst, aber niemals dein Ziel erreichen … denn dann würdest du ja nicht mehr hoffen können!

Also: träume groß! Und stehe dazu. Egal wie oft der Vorhang von selber fällt … dann sag in solchen Momenten deinem Unterbewusstsein „sei still, halt deine vorlaute Klappe! Ich habe für mich etwas anderes bestimmt!“ … und dann halte fest an deiner selbstbestimmten Rolle. So lange, bis dein Unterbewusstsein diese so selbstverständlich übernimmt wie essen und trinken, fahrradfahren, schwimmen, autofahren oder was auch immer du wie aus dem Effeff kannst.

Und was willst du für dich bestimmen? Mach es EINFACH, und dann: MACH es einfach!

Komm mit und erlebe die Macht, die in dir steckt, geh mit mir über frisch geschlagene Scherben, verbiege mit mir Löffel wie Uri Geller aus Deinem Sein heraus, erfahre wer du bist und bestimme wer du SEIN willst.

Ein Freeticket für den Day of Change bekommst du dafür von mir.

Von ganzem Herzen und alles Liebe

Ich freu mich auf dich!

Ursula von Liebenstein

Warum reich werden ein Prozess ist und Lotto Millionäre selten glücklich werden!

Wünscht Du Dir auch, viel Geld zu haben?

Jeden Monat mehr – oder sogar weit mehr zu bekommen, als es derzeit der Fall ist? Dann habe ich jetzt einige Denkansätze für Dich!

Macht es Dir Spaß, Geld auszugeben?

Fühlst Du sie noch? Diese kindliche Freude, die wir hatten, wenn wir unser Taschengeld bekamen? Ganz egal, ob wir es gleich in den nächsten Kiosk trugen oder es sparten, um etwas Größeres damit zu kaufen? Es war eine reine, ungetrübte Freude darüber, Geld zu bekommen, Geld, das wir für uns in etwas umwandeln konnten, das uns gut tat, richtig?

Im Laufe der Jahre ist den meisten von uns diese kindliche Freude abhanden gekommen. Oder schaust du wirklich noch auf dein Konto und freust Dich über jeden Geldeingang? Wenn überhaupt, ist der nächste Gedanke doch oft „Damit kann ich jetzt dies und das bezahlen und muss wieder weniger Angst haben, dass mir hier oder da der Saft abgedreht wird!“ Aber freust Du Dich darüber? Also so wirklich? Oder tut es Dir leid, dieses Geld für die Miete, den Strom, das Telefon oder oder oder ausgeben zu „müssen“ wo Du Dir doch gerne so viel anderes davon kaufen würdest? Solltest Du Dich bei meinen letzten Worten ertappt fühlen, würde ich sagen: Du darfst etwas ändern!

Deine Miete ist zu hoch? Der Strom ist zu teuer? Das alles nervt Dich? Soweit gut und schön! Und was tust Du, um Dich in eine Lebenssituation zu bringen, die dich weniger nervt? Versteh mich richtig! Nicht Dein Vermieter muss seine Miete senken, sondern DU darfst Deine Ansprüche überprüfen! Und mit Sicherheit einige alte Glaubensmuster und Blockaden los werden! Und um Dich jetzt nicht weiter in die Ecke zu drängen, erzähle ich Dir diesbezüglich einmal MEINE Geschichte.

Meine Wohnung ist „nichts Besonderes“. Mietwohnung, Altbau, Renovierungsrückstände sowohl meinerseits als auch seitens des Vermieters. Dass sie nicht in bester Wohnlage angesiedelt ist, brauche ich wohl nicht gesondert zu erwähnen. Und dass die Miete seit Jahren kontinuierlich steigt, wohl ebenso wenig. Ich habe lange Jahre damit verbracht, mich genau über diesen Umstand zu ärgern! Und dabei ein paar wichtige Fakten komplett übersehen!

Diese Wohnung, die ich im Winter 2012 bezog, war bei meinem Einzug genau in dem Zustand in dem sie war, weil ICH mit meinem Einzug nicht warten konnte! Sonst wäre ich nämlich auf der Straße gelandet! Samt drei Kindern, drei Katzen, einem Meerschweinchen, einem Hasen und einem kranken Mann, zwei Firmen und einer Wagenladung gedruckter Bücher meines noch recht jungen Verlags. Sie bot mir zu eben diesem Zeitpunkt alles, was ich von einer Wohnung erwartete. Sie war trocken, sie war groß genug und sie bot mir die nötige Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, denn ich hatte kein Auto.

Heute – sieben Jahre später – ist diese Wohnung im Großen und Ganzen immer noch dieselbe! Sie ist trocken, sie ist groß genug und nach wie vor ist sie bezahlbar. Was sich verändert hat, bin ich! Den Mann, den ich damals mitversorgen musste, gibt es nicht mehr. Auch die Firmen sind inzwischen Geschichte. Meine Kinder sind – zumindest teilweise – erwachsen und verbringen viel mehr Zeit außerhalb der Wohnung als noch vor 7 Jahren. Ich stehe an einem Punkt in meinem Leben, wo ich mich erneut entscheiden darf, ob das, was vor 7 Jahren seine Berechtigung fand, diese immer noch hat.

Natürlich könnte ich jetzt über den Zustand der Wohnung jammern. Über ihre schlechte Lage und die miserable Ausstattung, zu hohe Kosten und so weiter. Ich kann es aber auch lassen! Und mich stattdessen damit auseinandersetzen, was ich wirklich will! Klar träumt jeder Mensch von einem Haus mit Garten! Aber nur die allerwenigsten träumen den Traum auch zu ende! Und wundern sich dann, warum er nicht wahr wird!

Muss das Haus, in dem ich wohne, mir unbedingt gehören?

Ehrlich gesagt: Nein! Denn was ich wirklich will, ist die Sicherheit, dort so lange wohnen zu können, wie ich das will! Und die Freiheit, auch wieder gehen zu können, wenn ich nicht bleiben will! Also ist der Traum vom „eigenen Haus“ doch schon einmal um ein paar Fakten reicher.

Klar möchte ich einen Garten! Aber will ich ihn wirklich selbst pflegen MÜSSEN? Oder bezieht sich mein Wunsch viel eher darauf, ihn nutzen zu können, wenn ich das will, ohne Einschränkungen hinnehmen zu müssen?

Was ich auf jeden Fall will, ist Platz! Luft und Licht – und zwar in jedem Raum. Da bietet sich ein freistehendes Objekt natürlich an. Ich brauche Platz, meine Kinder und Tiere brauchen Platz! Tiere gehören zu unserem Leben und in unserem neuen Zuhause müssen sie gewollt sein – nicht nur geduldet! Check! Was ich auch unbedingt will, ist ein pflegeleichtes Wohnumfeld! Vor allem bei der Reinigung! Ich bin durchaus ein Verfechter glatter Böden! Lieber lege ich mir selbst einen Teppich auf die Fliesen, statt hinterher Fliesen auf Teppich oder noch schlimmer- auf PVC legen zu müssen. Und im Gegensatz zu vielen Menschen bevorzuge ich weiß an Böden und Wänden. Weil ich den Dreck dann auch direkt sehe! Was ich sehe und mich stört, beseitige ich sofort! Und für die entsprechende Farbe oder Farbakzente kann ich selbst sorgen!

Merkt ihr was? Nur, wenn ihr Euch einmal in einen „inneren Dialog“ mit Euch selbst begebt, findet ihr heraus, was ihr wirklich wollt! Und das ist um Längen effizienter, als über das zu jammern, was ihr habt! Denn ich kann Euch garantieren: Jammern bringt Euch nicht voran! Träumen schon!

Aber um noch einmal auf die Einleitung meines heutigen Artikels zurück zu kommen möchte ich Euch schnell noch die Frage beantworten, warum es viele Menschen lange Zeit nicht schaffen, reich zu werden. Nämlich, weil sie bei jedem Geld, das sie bekommen, tiefer in ihr Armutsdenken fallen. Egal wann, was und wieviel sie haben oder bekommen – sie können sich darüber nicht freuen! Einkaufen (müssen) ist eine Last! Statt sich darüber zu freuen, dass sie es KÖNNEN, beschweren sie sich darüber, dass sie es MÜSSEN!

Dabei ist MÜSSEN überhaupt keine Option! Nicht in der heutigen Zeit! Wenn ich Hunger habe und der Kühlschrank ist leer gibt es – selbst an einem Feiertag wie heute – tausendundeine Möglichkeit, an etwas Essbares zu kommen! Ab davon, dass ich nur ganz wenige Haushalte kenne, die es wirklich schaffen, überhaupt nichts zu essen mehr im Haus zu haben, wenn sie davon reden, dass der Kühlschrank leer ist. Sie wissen mit dem, was sie haben, nur nichts anzufangen. Und während ich das hier schreibe, merke ich erst, wie sehr ich mich im letzten Jahr verändert habe. Oder auch: zu mir zurückgefunden habe, je nachdem!

Und wenn ich Euch einen Rat geben darf:

Wenn ihr Probleme mit dem Geldfluss in Eurem Leben habt, dann setzt euch doch mal mit Euren Gefühlen für das Geld auseinander! Und ich kann Euch garantieren: wenn DIE sich ändern, dann – aber ERST dann – ändert sich auch Euer Kontostand! Darauf gehe ich jede Wette ein!

Manche Menschen gewinnen wirklich im Lotto! Doch ich kenne bislang KEINEN Lottomillionär, der dadurch glücklich geworden wäre. Manche Menschen – so wie ich – haben das Glück, etwas zu erben. Und erleben dann hautnah die Chance, etwas an ihrem Mindset ändern zu dürfen! Hat mich das Geld verändert? Nein! Es hat mir nur Möglichkeiten gegeben, mich selbst zu erfahren! Gelebte Glaubenssätze zu überprüfen und zu verändern. Mich neu kennen zu lernen. Und DAS hat mich verändert! Raus aus der Angst – rein ins Vertrauen! In das Vertrauen darauf, dass mein Leben mir zuhört und gut für mich sorgt! Und wenn ich möchte, dass sich in meinem Leben etwas verändert, dann darf ich etwas in mir verändern!

Ich weiß heute, dass ein Mensch, dem es keinen Spaß macht, Geld auszugeben, immer ein Problem damit haben wird, Geld zu bekommen, das er ausgeben kann! Denn das Leben an sich sieht keinen Sinn darin, ihm etwas zu geben, das er nicht nutzt! Und dass ein Mensch, der eigentlich kein Geld haben will, sondern sich nach dem Gefühl der Sicherheit sehnt, auch kein Geld bekommen wird, und zwar einzig und allein deswegen, damit er an den Punkt kommt, sich dahin entwickeln zu können, dass er die beiden Begriffe Geld und Sicherheit trennt! Auch ein Mensch, der glaubt, Geld zu haben würde etwas an seinem Selbstbewusstsein ändern, wird enttäuscht! Weil das Leben genau weiß, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat! Und unser Leben ist der beste Lehrer überhaupt! Es hört nicht auf, Dir etwas beizubringen! Solange, bis Du es lernst! Und wenn es von Deinem ersten bis zu Deinem letzten Atemzug dazu braucht! Der Einzige, der entscheidet, wie lange es dazu braucht, bist Du!

Und ebenso, wie Du es nicht schaffst, alles an einem Tag zu lernen, was Du gerne lernen möchtest, wirst Du es nicht schaffen, alle deine Geldblockaden zugleich zu beseitigen! Denn lernen – und leben ist ein Weg! Ein Weg der Entwicklung! Wenn Du Dich also in Sachen Geld entwickeln willst, fang am besten gleich damit an. Und überprüf mal all deine Gedanken zum Thema Geld! Schreib sie vielleicht sogar auf und hinterfrage sie! Und bitte: beachte dabei bitte das jeweilige Gefühl dazu! Ist es Angst? Ist es Unsicherheit? Was ist es, welches Gefühl darfst Du verändern, damit sich etwas in deinen Finanzen ändert? Nein, ich verspreche Dir nicht den Lottogewinn – denn DER würde eben genau nichts ändern! Aber ich verspreche Dir, dass sich etwas verändern wird!

Das Wichtigste daran ist aber, die Veränderung auch zu bemerken!

Denn die Krux an der Sache bei einer langsamen Veränderung ist, dass wir sie, sobald sie stattfindet, auch schon nicht mehr wahrnehmen. Dass ich also neuerdings mehrere Euro Trinkgeld pro Nacht bekomme statt noch vor einem Jahr nur wenige Cents kann ich leicht übersehen. Wenn ich an allen Ecken und Enden spare, ebenfalls! Geschenke, die ich bekomme, erst recht – war doch geschenkt bekommen lange Jahre der einzige Weg, Dinge überhaupt zu bekommen. Es gilt, viele Dinge zugleich zu bemerken – und mich darüber zu freuen! Im Übrigen: Freude am Leben ist der Garant für Erfolg! Auf allen Ebenen! Finanziell, beruflich, zwischenmenschlich … immer!

Also, Ihr Lieben!

Ich mache es gerade vor! Wer von Euch mag mich auf meinem weiteren Weg begleiten? Lasst es mich wissen! Am besten per Mail an verlag@lcc-seminare.de oder einfach als Kommentar unter diesem Blog! Und wenn Du magst, unterhalte ich mich dann gerne einmal ausführlich mit Dir! Am Telefon oder – was mir am liebsten wäre – persönlich. Vielleicht ja auf einem der nächsten Day of Change Veranstaltungen in Deiner Nähe!

Lass es mich wissen!

Herzlichst

Britta Wisniewski

Was wir von unseren Kindern und Enkelkindern lernen dürfen

Vor kurzem durfte ich einige Zeit allein mit meinem einjährigen Enkel verbringen – von dem kleinen Mann kann ich einiges lernen. Wir waren gemeinsam unterwegs. Auf einem Platz mit Bank und Springbrunnen und dort habe ich ihn einfach mal allein laufen lassen.

Was mich echt beeindruckt hat:

Er ist sofort nach dem Hinfallen immer wieder aufgestanden und einfach weiter gegangen. Wie oft jammern wir erst mal eine Runde und beklagen uns über die Stolpersteine.

Spaß am Leben – von Kindern lernen

Er hatte die ganze Zeit Spaß am Leben – er hat immerzu gelacht ohne Grund. Mit seinem Strahlen erobert er jedes Herz in Sekunden. Wir Erwachsenen kommunizieren immer weniger direkt miteinander und lachen dadurch auch immer weniger miteinander. Wir trauen uns gar nicht mehr zu strahlen. Es könnte ja unser Umfeld verunsichern.

Ständig hat Tim seine Komfortzone vergrößert. Kaum kannte er den Weg, hat er sich gleich wieder ein kleines Stück weiter gewagt. Wie oft haben wir es uns bequem gemacht in unserer Komfortzone – und am liebsten wollen wir da gar nicht mehr raus.

Ich habe ihn immer wieder an einem bestimmten Punkt zurückgeholt. Doch egal was passiert ist, er hat immer wieder einen neuen Anlauf genommen und hat keine Grenzen von außen akzeptiert. Wir denken oft: „Das bringt mich jetzt an meine Grenzen“ und geben schon nach dem zweiten oder dritten Versuch auf.

Mutig ist er seinen Weg gegangen ohne sich Gedanken darüber zu machen, was Andere von ihm denken. Wir begrenzen uns im Voraus und haben schon Selbstzweifel bevor wir angefangen haben.

Mein Enkel ist die ganze Zeit mit offenen Augen durch das Leben gegangen und hat ständig etwas Neues entdeckt. Wir nehmen seit Jahren den gleichen Weg und merken noch nicht einmal, wenn sich ein Verkehrszeichen ändert.

Leben im Hier und Jetzt

Er genießt in jeder Minute sein Leben im Hier und Jetzt und ist ein Meister der Gegenwärtigkeit. Wir haben Sorgen und Ängste und tun uns schwer das Heute zu genießen.

Lasst uns viel öfter wie die Kinder sein und bewusst unser Leben gestalten! Was ich gelernt habe: Kinder sind ganz tolle Lehrmeister. Wir sollten sie mit Spaß ernst nehmen.

Bildquelle: pixabay.com

Für mehr Lachen und Humor im Leben

Kennst Du auch diese Sätze: „Wer lacht, hat Reserven?“ oder „Am Tisch wird nicht gelacht?“.   Und dabei ist Lachen doch so gesund. Warum lachen wir heute viel weniger als noch vor 50 Jahren?

Ein Smiley ersetzt kein Lachen

Vor 50 Jahren haben die Menschen noch dreimal so viel gelacht wie heute – circa 18 Minuten am Tag. Heute schaffen wir es auf durchschnittlich 6 Minuten am Tag. Woran liegt das? Einerseits ist lautes Lachen nicht mehr so gesellschaftsfähig wie damals – wer laut lacht fällt auf und wird oft komisch angeschaut. Andererseits kommunizieren wir immer weniger direkt miteinander – viel wird per Mail, per WhatsApp erledigt oder in den sozialen Netzwerken kommuniziert und ein Smiley ersetzt kein Lachen.

Schon unsere Oma wusste: Lachen ist gesund

Warum ist Lachen so wichtig? Lachen aktiviert unsere Selbstheilungskräfte, baut Stress ab und versorgt unserer Körper mit jeder Menge Sauerstoff.  Hier nur eine kleine Auswahl von positiven Aus-wirkungen: vertiefte Einatmung, verstärkte Ausatmung, drei- bis viermal so viel Sauerstofftransport in der Lunge, der Energiestoffwechsel erhöht sich, längerfristig sinken Puls und Blutdruck, das Herzinfarktrisiko wird halbiert, Adrenalin und Kortisol sinken, Endorphine steigen im Blut. Das für mich wichtigste Ergebnis ist, dass man kann nicht gleichzeitig grübeln und lachen kann – beim Lachen bin ich im Hier und Jetzt und entspanne automatisch. Und wer regelmäßig lacht, hat viel mehr Spaß am Leben.

Humor kann unser Gegenüber auf- und abwerten

Und wie geht das jetzt mit dem Humor? Humor kann man lernen – Humor ist eine Sozialkompetenz. Humor kommt aus dem Griechischen und bedeutet Säfte in Bewegung bringen. Das Ziel von Humor ist Erheiterung, Lächeln und Lachen. Und wenn es gut läuft ist Lachen auch die Folge. Hier noch eine Definition zu Humor: „Humor ist die Fähigkeit, den Widrigkeiten des Lebens mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“ Unterschieden wird aufwertender und abwertender Humor. Humor kann Gesprä-che vorwärts bringen, kann aber auch verletzen.

Was meinst Du: Wie viel Humor darf ein Vorgesetzter, ein Arzt oder eine Lehrerin haben und zeigen, damit er/sie immer noch ernst genommen wird und kompetent wirkt? Es gibt auch sehr viele soziale Aspekte von Humor und Lachen – hier dazu ein kleiner Auszug: gemeinsames Lachen schafft ein Wir-Gefühl, die Kommunikation wird erleichtert, Konflikte werden leichter lösbar, jede Arbeit macht mit einem Lachen mehr Spaß, Lachen stärkt das Selbstwertgefühl, Humor wirkt entkrampfend und öffnet den Blick für die Meta-Ebene und dadurch kann man seine Probleme besser lösen.

Was sind die Grundlagen humorvoller Kommunikation?

Die wichtigsten Grundlagen humorvoller Kommunikation sind – die Angebote des Gegenübers akzeptieren, Mut zum Risiko haben und empathisch sein. Hört sich einfach an, oder? Vera Birkenbihl sagt „Freudehormone fressen Kampfhormone auf“ und empfiehlt in Stresssituationen 60 Sekunden zu lächeln. Aber ist uns in solchen Situationen zum Lachen? Und kann man Humor und Lachen lernen?

Hier einige Anregungen, wie Du mehr Humor in Deinen Alltag bringen kannst:

  • Du kannst ein Humortagebuch führen und aufschreiben, worüber Du lachst und was Du komisch findest.
  • Du kannst Dir ein Humorkonto anlegen und fleißig darauf einzahlen.
  • Du kannst jeden Tag etwas ganz anders tun als sonst und fleißig das „Cafe Freude“ besuchen – also Komödien anschauen, lustige Bücher und Witze lesen, Dich an dem Erfreuen was Dich umgibt und einfach den Blick schärfen für den Humor und den Spaß in Deinem Leben.
  • Du kannst Humor entwickeln und fördern. Nicht jeder ist sofort humorvoll, und es kann auch mal eine humorvolle Intervention nach hinten losgehen und unser Gegenüber verletzen.

Lachen ohne Grund, geht das?

Wie kannst Du Dir trotzdem ganz schnell die positiven Aspekte des Lachens nutzbar machen? Eine gute Möglichkeit ist es, einfach ohne Grund zu lachen. Das ist für viele erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert. Lachen ist ein Reflex, der angeboren ist. Wir können uns einfach dazu entscheiden, es zu tun. Wir starten mit einem aufgesetzten künstlichen Lachen und wenn wir das einige Sekunden durchhalten, wird es immer natürlicher. In der Gruppe geht es noch einfacher denn durch den Augenkontakt und dadurch das Lachen ansteckend ist, lachen wir ganz schnell natürlich. Eine Möglichkeit, das in der Gruppe auszuprobieren und zu trainieren, ist Lach-Yoga. Inzwischen gibt es in fast jeder größeren Stadt einen Lachtreff dafür. Hier treffen sich Menschen, um miteinander zu lachen und Spaß zu haben.

Regelmäßig das Lachen trainieren

Die ernste Philosophie hinter Lach-Yoga ist eine Distanz zu sich selbst zu schaffen, und so sich selbst und seine Probleme nicht zu ernst zu nehmen. Oft finden wir durch diese Distanz schneller eine Lösung für unsere Probleme. Beim Lachen ist es wie mit jedem anderen Training – jede Trainingseinheit bringt uns weiter voran. Wir kommen immer schneller ins natürliche Lachen und finden auch in unserem Alltag mehr Gelegenheiten zum Lachen.

In diesem Sinne: Lach so viel, wie es geht! Gehe auf die Suche nach humorvollen Begebenheiten in Deinem Leben! Trau Dich, auch mal eine humorvolle Intervention zu machen und habe Spaß am Leben – Deine Gesundheit und Dein Umfeld werden es Dir danken.

Lacht’s gut!